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Sozialer Dialog/Abkommen der Sozialpartner

Der Aktionsrahmen für die Gleichstellung der Geschlechter English, der 2005 zwischen den europäischen Sozialpartnern vereinbart wurde, enthält eine Verpflichtung zur Reduzierung der Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern und zur Förderung der gleichen Bezahlung für gleichwertige Arbeit.

Der EuropäischeGewerkschaftsbund (EGB) hat eine Resolution zur Bekämpfung der Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männernpdf English vorgelegt. Darin verpflichtet er sich, Maßnahmen zur Verminderung des geschlechterspezifischen Lohngefälles mit allen Mitteln Priorität einzuräumen, insbesondere bei Tarifverhandlungen, im Kampf gegen Niedriglöhne, durch die Aufwertung der Arbeit von Frauen und den Kampf für gleiches Entgelt für gleiche Arbeit.

Irland

In Irland wurden Bestimmungen zur Reduzierung der Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern in die letzten beiden landesweiten Partnerschaftsverträge aufgenommen und lösten eine Reihe von Maßnahmen zur Reduzierung der Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern im öffentlichen Sektor aus. Der neueste Sozialpartnerschaftsvertrag Towards 2016pdf English (abgeschlossen im Jahr 2006) enthält Maßnahmen zur weiteren Untersuchung der Ursachen der Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern mit dem Ziel, die Unterschiede noch stärker zu verringern.

Luxemburg

In Luxemburg sind Sozialpartner verpflichtet, Verhandlungen über gleiche Bezahlung zu führen (Gesetz vom Juni 2004). Tarifverträge müssen eine Bestimmung über die Einführung des Prinzips der gleichen Bezahlung von Männern und Frauen enthalten. Ein Aktionsplan für die Gleichstellung von Frauen und Männern wurde 2006 ausgearbeitet français.

Frankreich

In Frankreich wurde eine gesetzliche Verpflichtung eingeführt, die Gleichbehandlung in Tarifverträgen und Lohnverhandlungen zu beachten. Das Gesetz schreibt auch im Turnus von drei Jahren Verhandlungen auf Branchenebene ‚über die Schritte zur Realisierung der Geschlechtergleichheit am Arbeitsplatz [...] und zur Behebung erkannter Ungleichheiten‘ vor. Eine nationale branchenübergreifende Vereinbarung über die Gleichstellung der Geschlechter und ihren gleichen Anteil in der Belegschaft English wurde im April 2004 unterzeichnet und regelt Maßnahmen zur Verringerung der Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern sowie über Mutterschaftsurlaub und Trennung im Arbeitsmarkt. Die Vereinbarung verlangt, dass ungerechtfertigte geschlechtsspezifische Entgeltunterschiede korrigiert werden müssen.

In Frankreich unterzeichneten die Sozialpartner zweier Gas- und Stromunternehmen (EDF-GDF français) eine Vereinbarung zur Förderung der beruflichen Gleichstellung der Geschlechter hinsichtlich Vergütung, Karriereentwicklung, Personalgewinnung, Arbeitszeiten und Weiterbildung. Ziel war es, die Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern innerhalb von drei Jahren um 5 % zu reduzieren.

Belgien

In Belgien verpflichtet eine nationale Vereinbarung die Sozialpartner zu Anstrengungen zur Gleichstellung von Frauen und Männern français. Unter anderem müssen die beruflichen Einstufungen geschlechtsneutral umgearbeitet werden.

Finnland

In Finnland wurden separat ausgehandelte Anpassungen von Tariftabellen eingeführt. Geschlechtsneutrale Vergütung suomi wurde im Wege eines‚Gleichheitszuschlags‘ spezifisch in die Verhandlungsagenda von landesweiten Tarifverträgen aufgenommen. Besonders ausgehandelte Lohnerhöhungen für Arbeitnehmerinnen der untersten Lohngruppen hatten eine erhebliche Wirkung auf die Reduzierung der Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern in verschiedenen Branchen mit überwiegendem Frauenanteil.

Niederlande

In den Niederlanden haben Arbeitgeber und Gewerkschaften im Wege der paritätisch besetzten Stiftung der Arbeit English einen Regierungsplan zur Erreichung gleicher Bezahlung initiiert. Er enthält unter anderem eine Checkliste über gleiche Bezahlung, die von den Sozialpartnern in Tarifverhandlungen anzuwenden ist.

Schweden

Die schwedischen Sozialpartner auf Kommunal- und Kreisebene führten ein Projekt zur Erstellung von Leitlinien zur Formulierung und Umsetzung geschlechtsneutraler Lohnrichtlinien durch, um sicherzustellen, dass sie keine geschlechtsspezifische Benachteiligung enthalten.

Großbritanien

Im Vereinigten Königreich führte eine Vereinbarung zwischen den Sozialpartnern unter der Bezeichnung Agenda für Wandel English zur Einführung eines neuen Vergütungssystems im National Health Service. Das System beinhaltet ausgedehnte Arbeitsbewertungen und Vergütungsüberprüfungen, in denen Fragen von Bezahlung, Einstufung, Zugang zu Karriereentwicklung und Arbeitszeiten auf einer gerechteren Basis für Frauen und Männer geregelt wurde.

Im Vereinigten Königreich hatte ein Single Status Agreement English bei Kommunalbehörden eine Wirkung auf die Neubewertung von gering bezahlter und unterbewerteter Arbeit, die von vielen Frauen im Pflegebereich ausgeübt wird.


Hier finden Sie alle Dokumente zum geschlechtsspezifischen Lohngefälle Übersetzung für diesen Link wählen .