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Geschlechtsspezifisches Lohngefälle

Geschlechtsspezifische Lohnunterschiede sind ein Zeichen für noch nicht überwundene Diskriminierung und Ungleichheit auf dem Arbeitsmarkt. In der Praxis sind meistens Frauen betroffen. Die Ursachen sind vielfältig und komplex. Auf den folgenden Seiten erfahren Sie, wie geschlechtsspezifisches Lohngefälle entsteht und was die EU dagegen unternimmt.

Anlässlich des Europäischen Tages der Lohngleichheit 2015 lenkt die Europäische Kommission die Aufmerksamkeit auf das Lohngefälle zwischen Frauen und Männern und den zugrundeliegenden Ursachen.  

Zum Europäischen Tag der Lohngleichheit veröffentlichte die Kommission eine animierte Infografik Übersetzung für diesen Link wählen  welche einige der Gründe für das geschlechtsspezifische Lohngefälle erläutert und ein Informationspaket welches Folgendes enthält:

  • Ein Statement von Věra Jourová, EU-Kommissarin für Justiz, Verbraucher und Gleichstellung, zusammen mit Fragen und Antworten;
  • 28 Ländermerkblätter aller EU-Mitgliedstaaten mit Statistiken zum geschlechtsspezifischen Lohngefälle und den allgemeinen, geschlechtsspezifischen Einkommensunterschieden in den einzelnen Mitgliedstaaten;  
  • Ein Informationsblattpdf Übersetzung für diesen Link wählen  mit den gleichen Angaben für die Europäische Union.


Des Weiteren wurde eine Analyse der öffentlichen Konsultation zum Thema „Gleichstellung von Frauen und Männern in der EU“pdf(2 MB) Übersetzung für diesen Link wählen  veröffentlicht

Broschüre „Die Bekämpfung des geschlechtsspezifischen Lohngefälles in der Europäischen Union“ (2014)

Anlässlich des Europäischen Tages der Lohngleichheit 2014 hat die GD Justiz eine Broschüre mit dem Titel „Die Bekämpfung des geschlechtsspezifischen Lohngefälles in der Europäischen Unionpdf(636 kB) Übersetzung für diesen Link wählen “ veröffentlicht. Darin finden Sie unter anderem aktuelle Statistiken, von der Kommission ergriffene Maßnahmen sowie Beispiele für bewährte Verfahren auf nationaler Ebene. 

Junge oder Mädchen – gleiche Chancen?

Junge oder Mädchen – gleiche Chancen? Bei ihrer Geburt haben diese Babys gleiche Chancen, doch die Erwartungen an Bildung und Beruf sind für Jungen und Mädchen unterschiedlich hoch. Wenn sich bis zu ihrem Erwachsenwerden nichts ändert, wird ein Junge im Durchschnitt 16 % mehr verdienen als ein Mädchen.

Ist unsere Arbeit gleich viel wert?

Ist unsere Arbeit gleich viel wert? Frauen sind gleich oder sogar besser qualifiziert als Männer, doch oft werden ihre Fähigkeiten nicht gleich hoch eingeschätzt wie die ihrer männlichen Kollegen, und sie kommen langsamer auf der Karriereleiter nach oben. Daraus ergibt sich ein Lohngefälle von durchschnittlich 16 % in der EU.

Beeinträchtigen Kinder meine Karriere?

Schaden Kinder meiner Karriere? Arbeit und Verantwortung sind in der Familie ungleich verteilt. So unterbrechen Frauen häufiger ihre berufliche Laufbahn und kehren seltener in einen Vollzeitjob zurück. Daraus ergibt sich, dass der Stundenlohn von Frauen im Durchschnitt 16 % niedriger liegt als derjenige der Männer, und über das Jahr verteilt sogar 31 % niedriger, da mehr Frauen Teilzeit arbeiten.

Gleiche Arbeit – gleiche Rente?

Gleiche Arbeit – gleiche Rente? Über die gesamte Lebenszeit betrachtet führen geringerer Stundenlohn und weniger bezahlte Arbeitsstunden bei Frauen zu niedrigeren Renten. Das hat zur Folge, dass mehr Frauen als Männer im Alter an Armut leiden.

Dokumente zum Thema „geschlechtsspezifisches Lohngefälle“

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