Navigationsleiste

Startseite

Homophobie RSS

Das Prinzip der Gleichbehandlung ist ein Grundwert der EU, der wesentlich dazu beitragen wird, Homophobie und Diskriminierung aus Gründen der sexuellen Ausrichtung zu bekämpfen.

Artikel 21 der EU-Charta der Grundrechte verbietet ausdrücklich Diskriminierung aus Gründen der sexuellen Ausrichtung, während Artikel 19 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union ermöglicht, angemessene Maßnahmen zur Bekämpfung dieser Diskriminierungsform zu ergreifen.

Homophobie

Homophobie bezeichnet verschiedene negative Verhaltensweisen und Vorurteile gegenüber Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transsexuellen (LGBT).

Sie stellt einen inakzeptablen Verstoß gegen die Menschenwürde dar und ist mit den Grundwerten der EU unvereinbar.

Am 17. Mai 2010 und damit am Internationalen Tag gegen Homophobie veröffentlichten der Präsident des Europäischen Rates und des Europäischen Parlaments sowie die Vizepräsidentin der Europäischen Kommission mit Zuständigkeit für Justiz, Grundrechte und Bürgerschaft gemeinsam Stellungnahmen zur Verurteilung von Homophobie.

Artikel 21 effektiv machen

Die Kommission möchte prioritär sicherstellen, dass die EU-Rechtsvorschriften der Charta vollständig Rechnung tragen, darunter auch Artikel 21.

In ihrer am 19. Oktober 2010 verabschiedeten Mitteilung über die Strategie für die effektive Umsetzung der Charta der Grundrechte български (bg)czech (cs)dansk (da)eesti (et)ελληνικά (el)English (en)español (es)Français (fr)Gaeilge (ga)italiano (it)latviešu (lv)lietuvių (lt)magyar (hu)Malti (mt)Nederlands (nl)polski (pl)português (pt)română (ro)slovenčina (sk)slovenščina (sl)suomi (fi)svenska (sv) erläutert die Kommission, wie sie diese Priorität umsetzen möchte.

Die Jahresberichte Übersetzung für diesen Link wählen  zur Anwendung der Charta werden die Fortschritte bei der Anwendung von Artikel 21 bewerten. In dieser Hinsicht betont die Kommission noch einmal, dass die Bestimmungen der Charta nur dann für EU-Länder zum Tragen kommen, wenn diese EU-Recht umsetzen (gemäß Artikel 51 [1] der Charta).

2000 verabschiedete der Rat eine Richtlinie zur Festlegung eines allgemeinen Rahmens für die Verwirklichung der Gleichbehandlung in Beschäftigung und Beruf English български (bg)czech (cs)dansk (da)eesti (et)ελληνικά (el)English (en)español (es)Français (fr)Gaeilge (ga)italiano (it)latviešu (lv)lietuvių (lt)magyar (hu)Malti (mt)Nederlands (nl)polski (pl)português (pt)română (ro)slovenčina (sk)slovenščina (sl)suomi (fi)svenska (sv), der zufolge Diskriminierung aus Gründen der sexuellen Ausrichtung in den von der Richtlinie abgedeckten Bereichen verboten wurde. Durch die Rechtsvorschriften sind Lesben, Schwule sowie bisexuelle und transsexuelle Menschen (LGBT) in den EU-Ländern besser geschützt.

Neben der Überwachung der Umsetzung der Richtlinie implementiert die Kommission eine umfangreiche Antidiskriminierungspolitik, die Folgendes umfasst:

  • Finanzierung einer Sensibilisierungskampagne zur Aufklärung der Bürgerinnen und Bürger über ihre Rechte;
  • Förderung von NRO-Netzwerken, die gegen Diskriminierung von LGBT-Menschen in der EU ankämpfen;
  • Durchführung von Studien und Austausch bewährter Praktiken in diesen Bereichen.