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Bekämpfung von Diskriminierungen

Die EU handelt im Auftrag ihrer Bürgerinnen und Bürger, um Diskriminierungen aus Gründen der Rasse oder der ethnischen Herkunft, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters, der sexuellen Ausrichtung oder des Geschlechts zu unterbinden.

Was die EU gegen Diskriminierung unternimmt

Die Europäische Kommission ergreift Maßnahmen um:

  • das Wissen über Diskriminierung auszubauen durch Stärkung des Bewusstseins innerhalb der Bevölkerung für ihre Rechte und Pflichten und durch Aufklärung über den Nutzen von Vielfalt;
  • vermittelnde Akteure zu unterstützen, darunter NRO, Sozialpartner und Gleichstellungsbehörden, damit sie Diskriminierungen besser bekämpfen können;
  • die Entwicklung von Gleichstellungsstrategien auf nationaler Ebene zu unterstützen und den Austausch über bewährte Verfahren zwischen EU‑Ländern zu fördern;
  • durch Schulungsmaßnahmen gegen Diskriminierung
    einen echten Wandel im Bereich Antidiskriminierung zu erreichen
    ;
  • unternehmensorientiertes Vielfaltsmanagement voranzutreiben, als Teil einer strategischen Antwort auf eine zunehmend von Vielfalt geprägte Gesellschaft, Kundenbasis, Marktstruktur und Arbeitnehmerschaft.

Neben den beiden Richtlinien (Richtlinie zur Gleichbehandlung ohne Unterschied der Rasse und Rahmenrichtlinie Beschäftigung) verabschiedete die Europäische Kommission im Juli 2008 eine Mitteilung, in der ein umfassender Ansatz dargelegt ist, um die Maßnahmen gegen Diskriminierung zu beschleunigen und die Chancengleichheit zu fördern. Zudem wurde durch einen Beschluss der Kommission eine Regierungsexpertengruppe für Antidiskriminierung geschaffen.

Die Europäische Kommission setzt sich für die Gleichbehandlung der Roma, der größten ethnischen Minderheit in der EU, ein. Siehe hierzu die jüngsten Entwicklungen zu Roma-Politik.

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