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Menschen mit Behinderungen RSS

Integration von Menschen mit Behinderungen © Europäische Union, Christopher Azzopardi

Menschen mit Behinderungen haben die gleichen Rechte wie alle Bürger. Sie haben ein Recht auf Würde, Gleichbehandlung, unabhängige Lebensführung und uneingeschränkte Teilnahme am gesellschaftlichen Leben. Menschen mit Behinderungen zu ihren Rechten zu verhelfen, ist das Hauptanliegen der langfristigen Eingliederungsstrategie der EU.

Zugang zu gleichen Rechten

Die EU fördert die aktive Eingliederung und uneingeschränkte Teilnahme von Menschen mit Behinderungen am gesellschaftlichen Leben, im Einklang mit ihrem menschenrechtlichen Ansatz bei der Behindertenthematik. Behinderung ist eine Frage von Rechten und nicht des freien Ermessens. Dies ist auch die Kernaussage des UN‑Übereinkommens über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (UNCRPD) English , das auch die EU unterzeichnet hat.

2010 verabschiedete die Europäische Union die Europäische Strategie zu Gunsten von Menschen mit Behinderungen 2010-2020 Übersetzung für diesen Link wählen . Die Strategie baut auf dem UNCRPD auf und berücksichtigt die Erfahrungen aus dem Aktionsplan für Menschen mit Behinderungen (2004-2010) Übersetzung für diesen Link wählen . In der EU gilt der Grundsatz: "Was behinderte Mitbürger betrifft, muss auch von ihnen mitbestimmt werden."

Die Kommission unterstützt außerdem das Akademische Netzwerk europäischer Experten für Behindertenfragen (ANED). ANED liefert der Kommission die Analyse nationaler Situationen, Strategien und Daten. Überdies verwaltet ANED das Online-Tool, welches den Überblick über die wichtigsten Instrumente für die Umsetzung des VN-Übereinkommens über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (UNCRPD) in den Mitgliedstaaten und der EU bietet.

Die Schaffung dieses Instruments ist eine der Aktivitäten, die in der "Liste der Maßnahmen" (2010-2015) pdf български (bg)czech (cs)dansk (da)eesti (et)ελληνικά (el)English (en)español (es)Français (fr)Gaeilge (ga)italiano (it)latviešu (lv)lietuvių (lt)magyar (hu)Malti (mt)Nederlands (nl)polski (pl)português (pt)română (ro)slovenčina (sk)slovenščina (sl)suomi (fi)svenska (sv) vorgesehen ist. Eine Beschreibung dieses Instruments befindet sich im begleitenden Arbeitspapier pdf български (bg)czech (cs)dansk (da)eesti (et)ελληνικά (el)English (en)español (es)Français (fr)Gaeilge (ga)italiano (it)latviešu (lv)lietuvių (lt)magyar (hu)Malti (mt)Nederlands (nl)polski (pl)português (pt)română (ro)slovenčina (sk)slovenščina (sl)suomi (fi)svenska (sv)der Kommission zur Europäischen Strategie für Menschen mit Behinderungen.

Arbeitsplätze finden und behalten

Menschen mit Behinderungen machen etwa ein Sechstel der EU‑Gesamtbevölkerung im erwerbsfähigen Alter aus. Dennoch ist ihre Beschäftigungsquote vergleichsweise niedrig. Sie sind fast doppelt so häufig von Erwerbslosigkeit betroffen wie Menschen ohne Behinderungen. Mit etwas mehr Hilfe könnten jedoch Millionen EU‑Bürger mit Behinderungen (wieder) Zugang zum Arbeitsmarkt finden.

Die Lissabon-Strategie der EU für Wachstum und Beschäftigung zielt besonders darauf ab, die vergleichsweise niedrige Erwerbsquote von EU‑Bürgern mit Behinderungen zu verbessern.

In der Beschäftigungspolitik genießen die EU‑Länder im Rahmen der Europäischen Beschäftigungsstrategie (EBS) Unabhängigkeit. Dabei haben sie der Kommission jährlich einen Bericht zu nationalen Beschäftigungsinitiativen (einschließlich der Maßnahmen für Menschen mit Behinderungen) zu erstatten.

Die EU‑Politik für Sozialschutz und soziale Eingliederung unterstützt die EU‑Mitgliedstaaten bei der Entwicklung von politischen Maßnahmen in den Bereichen soziale Eingliederung, Gesundheitsversorgung und soziale Dienstleistungen und verbessert so die Chancen für Menschen mit Behinderungen, einen Arbeitsplatz zu finden und zu behalten.

Bildung für alle

Gleichberechtigter Zugang zu hochwertiger Bildung und zum lebenslangen Lernen ermöglicht Menschen mit Behinderungen, uneingeschränkt am Gesellschaftsleben teilzunehmen und ihre Lebensqualität zu verbessern.

Die Europäische Kommission unterstützt die Eingliederung von Kindern mit Behinderungen in das reguläre Bildungssystem und hat im Bildungsbereich verschiedene Initiativen für Menschen mit Behinderungen lanciert. Dazu gehören die Einrichtung der Europäischen Agentur für Entwicklung im Bereich der Sonderpädagogik English sowie eine spezielle Untersuchungsgruppe zu Behinderungen und lebenslangem Lernen.

Gemeinschaftsprogramme wie das Programm für lebenslanges Lernen Übersetzung für diesen Link wählen  fördern die Einbeziehung der Aus‑ und Weiterbildung für Menschen mit Behinderungen in das reguläre Bildungssystem.

Unabhängige Lebensführung

Ziel ist, dass Menschen mit Behinderungen selbst über ihr Leben bestimmen und ihren Alltag meistern können - genau wie Menschen ohne Behinderungen.

Betreuungs‑ und Unterstützungsdienstleistungen sind besser auf die besonderen Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen zuzuschneiden. Die Europäische Kommission fördert von daher:

  • erschwingliche, leichter zugängliche und hochwertige Dienstleistungen;
  • Unterstützung durch konsolidierte Sozialschutz‑ und Eingliederungsbestimmungen.

Die EU unterstützt ebenfalls Bemühungen, die Unterbringung von Menschen mit Behinderungen in Einrichtungen zu vermeiden. Die Europäische Kommission finanziert Studien zu bürgernahen Dienstleistungen für Menschen mit Behinderungen, die ihnen ermöglichen sollen, ein sicheres, freies und unabhängiges Leben in der Gesellschaft zu führen.

Nachfolgend ein Link zu allen Dokumenten in Bezug auf Menschen mit Behinderungen Übersetzung für diesen Link wählen .