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a

  • Artikel-29-Datenschutzgruppe

    Die Datenschutzgruppe wurde kraft Artikel 29 der Datenschutzrichtlinie български (bg)czech (cs)dansk (da)eesti (et)ελληνικά (el)English (en)español (es)Français (fr)Gaeilge (ga)italiano (it)latviešu (lv)lietuvių (lt)magyar (hu)Malti (mt)Nederlands (nl)polski (pl)português (pt)română (ro)slovenčina (sk)slovenščina (sl)suomi (fi)svenska (sv) eingerichtet.
    Sie berät die Kommission in unabhängiger Weise zu Datenschutzfragen und trägt zur Ausarbeitung harmonisierter Datenschutzpolitiken in den EU-Mitgliedstaaten bei.

  • Auftragsverarbeiter

    Der Auftragsverarbeiter bezeichnet die natürliche bzw. juristische Person, öffentliche Behörde, Einrichtung oder sonstige Stelle, die personenbezogene Daten im Auftrag des für die Verarbeitung Verantwortlichen verarbeitet.

b

  • Betroffene Person

    Identifizierte bzw. identifizierbare Person, auf die sich bestimmte personenbezogene Daten beziehen.
    Eine solche Person lässt sich insbesondere anhand einer Kennnummer oder weiterer konkreter Merkmale (physisch, physiologisch, geistig, wirtschaftlich, kulturell, gesellschaftlich) direkt oder indirekt identifizieren.

c

  • Cloud Computing

    Internetbasierte IT-Infrastruktur, in deren Rahmen Software, gemeinsame Ressourcen und Informationen auf Remote-Servern zur Verfügung gestellt werden ("Rechnerwolke").
    Cloud Computing bezeichnet ein neues Modell für die Nutzung und Bereitstellung von IT-Leistungen über das Internet.

d

  • Datenschutzfolgenabschätzung (DPIA)

    Verfahren, in dessen Rahmen die Risiken für eine potentielle Verletzung des Datenschutzes bei Sammlung, Nutzung und Veröffentlichung personenbezogener Daten gewissenhaft und systematisch untersucht werden. Eine DPIA trägt dazu bei, Datenschutzrisiken auszumachen, Problemen vorzubeugen und Lösungen zu entwickeln.

f

  • Für die Verarbeitung Verantwortlicher

    Natürliche oder juristische Person, öffentliche Behörde, Einrichtung oder sonstige Instanz, die entweder im Alleingang oder gemeinsam mit anderen den Zweck und die Mittel der Verarbeitung personenbezogener Daten festlegt.

p

  • Personenbezogene Daten

    Informationen in Bezug auf eine identifizierte bzw. identifizierbare Person ("betroffene Person"), die sich insbesondere durch eine Kennnummer oder bestimmte Merkmale (physisch, physiologisch, geistig, wirtschaftlich, kulturell, sozial) direkt oder indirekt identifizieren lässt.

  • Privacy by Design

    Privacy by Design bezeichnet einen Ansatz, in dessen Rahmen etwaige Datenschutzprobleme schon bei der Entwicklung neuer Technologien und der Architektur von Informations- und Kommunikationssystemen Berücksichtigung finden. Ziel ist, die Einhaltung von Datenschutzgrundsätzen zu erleichtern.

s

  • Sensible Daten

    Bezeichnet in der Regel drei Datentypen:

    - Daten mit Angaben zu: Rasse oder ethnische Herkunft, politische Auffassung, religiöse oder philosophische Überzeugung oder Mitgliedschaft bei Gewerkschaften;

    - Daten zu Gesundheit oder sexueller Ausrichtung;

    - Daten zu Straftaten, strafrechtlichen Verurteilungen oder Sicherungsmaßnahmen.

  • Standardvertragsklauseln

    Rechtsinstrumente, um bei Übermittlungen von Daten von der EU oder dem Europäischen Wirtschaftsraum (EEA) an Drittstaaten angemessene Garantien sicherzustellen.
    Die Kommission hat drei Beschlüsse verabschiedet, in denen angemessene Standardvertragsklauseln empfohlen werden. Unternehmen können diese Klauseln in Verträge für die Übermittlung aufnehmen.

  • Standortdaten

    Daten, die in einem elektronischen Kommunikationsnetz verarbeitet werden und die geographische Position des Endgeräts einer Person angeben, die einen öffentlich verfügbaren elektronischen Kommunikationsdienst nutzt.

t

  • Technologien zum Schutz der Privatsphäre (PETs)

    Ziel ist, den Datenschutz durch Löschung bzw. Reduzierung personenbezogener Daten zu gewährleisten. Ebenso kann die unerwünschte Verarbeitung personenbezogener Daten verhindert werden, wobei die Funktionen des Informationssystems erhalten bleiben.
    Hierzu sind entweder positive Maßnahmen der Verbraucher oder die direkte Einbeziehung in Informationssysteme erforderlich.

v

  • Verarbeitung personenbezogener Daten

    Die Verarbeitung personenbezogener Daten bezeichnet einen Vorgang bzw. eine Reihe von Vorgängen mit personenbezogenen Daten. Dies kann automatisch oder nicht automatisch erfolgen (Beispiel: Sammlung, Aufzeichnung, Anpassung oder Veränderung, Abruf, Einsichtnahme, Nutzung, Veröffentlichung durch Übertragung, Löschung oder Zerstörung usw.).

  • Verbindliche Unternehmensrichtlinien

    Verhaltenskodex, der von multinationalen Organisationen aus eigener Initiative entworfen wurde und auf freiwilliger Basis befolgt wird.
    Ziel des Regelwerks ist, bei der Übertragung personenbezogener Daten zwischen Unternehmen (die derselben Gruppe angehören und denselben Richtlinien unterliegen) einen angemessenen Schutz zu gewährleisten.
    Grundlage der Vorschriften sind die europäischen Datenschutzstandards.

  • Verhaltensorientierte Werbung

    Marketing-Strategie, die auf das langfristige Verhalten von Verbrauchern ausgerichtet ist.
    Angestrebt wird, die Grundzüge dieses Verhaltens über Online-Aktionen (wiederholte Besuche von Webseiten, Interaktionen, Schlüsselwörter, Erstellung von Online-Inhalten usw.) zu erfassen. Die Erkenntnisse ermöglichen die Entwicklung eines speziellen Profils, um mit einer interessengerechten Werbung an die Verbraucher heranzutreten.

  • Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten

    Verletzung des Datenschutzes, die dazu führt, dass Daten versehentlich bzw. rechtswidrig gelöscht, verändert, unerlaubt veröffentlicht bzw. zugänglich gemacht werden oder verloren gehen.
    Betroffen sind personenbezogene Daten, die von einem öffentlich verfügbaren elektronischen Kommunikationsdienst in der Gemeinschaft übermittelt, gespeichert oder anderweitig verarbeitet werden.

  • Verwaltungsaufwand

    Kosten für administrative Vorgänge, die Unternehmen ausschließlich aufbringen müssen, um gesetzlichen Auflagen zu genügen.