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Europäische e‑Justiz RSS

Taste "Waage der Justitia" auf der Tastatur © treenabeena, fotolia

Europäische e‑Justiz bedeutet die Nutzung von Informations‑ und Kommunikationstechnologien im Justizbereich auf EU‑Ebene. Diese soll den Zugang der Bürger zum Recht sowie Verfahren innerhalb der EU erleichtern und die Beilegung von Rechtsstreitigkeiten sowie die Bestrafung kriminellen Verhaltens effizienter werden lassen.

Diese Initiative ist in alle Bereiche des Zivil‑, Straf‑ und Verwaltungsrechts eingebunden, um besseren Zugang zu Gerechtigkeit zu ermöglichen und die Zusammenarbeit zwischen Verwaltungs‑ und Justizbehörden zu stärken.

Der sichtbarste Teil der europäischen e Justiz ist das Europäisches Justizportal. In Einklang mit dem Aktionsplan 2014-2018 des Rats sollen die auf dem Portal verfügbaren Informationen und Funktionen bis 2018 erweitert werden.

Im Rahmen von e‑CODEX (e‑Justiz-Kommunikation per Online-Datenaustausch) English , einem EU‑finanzierten, umfassenden Projekt, das im Rahmen des EU‑Programms zur Unterstützung der IKT‑Politiken ins Leben gerufen wurde, sollen Lösungen für Herausforderungen wie die e‑ID und die e‑Unterschrift ermittelt werden, die dann in das Portal integriert werden. Dieses wird von einem Konsortium von EU‑Ländern geleitet.

Ein weiteres Element ist das Europäische Strafregistersystem (ECRIS) Übersetzung für diesen Link wählen . Dieses ermöglicht den Austausch von Informationen zwischen EU‑Ländern durch die elektronische Vernetzung von Strafregister-Datenbanken.