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Das Ziel der EU‑Drogenstrategie 2013-2020 pdf български (bg)czech (cs)dansk (da)eesti (et)ελληνικά (el)English (en)español (es)Français (fr)Gaeilge (ga)italiano (it)latviešu (lv)lietuvių (lt)magyar (hu)Malti (mt)Nederlands (nl)polski (pl)português (pt)română (ro)slovenčina (sk)slovenščina (sl)suomi (fi)svenska (sv) besteht darin, die Koordinierung zwischen den EU-Ländern und ihren internationalen Partnern zu verbessern und die Zusammenarbeit der EU mit Erzeuger- und Transitländern zu verstärken.

Drogen sind ein globales Problem. Denn Drogenproduktion, Drogenhandel und Drogenmissbrauch machen nicht an Grenzen halt. Nur wenn alle Menschen weltweit bei der Bekämpfung des Drogenproblems zusammenarbeiten, lässt sich das höchste Gut der internationalen Staatengemeinschaft, nämlich das menschliche Leben, schützen.

Die EU verfolgt einen strategischen Ansatz und konzentriert ihre Maßnahmen auf bestimmte Drogenrouten von den Erzeuger und Transitländern zum europäischen Markt.

Ein Großteil des Heroins English stammt aus Afghanistan und wird über den Balkan und Zentralasien nach Europa geschleust.

Die Andenstaaten Kolumbien, Bolivien, Peru und Ecuador sind nach wie vor die größten Lieferanten von Kokain English , das auf dem  See- und Luftweg  nach Europa gelangt. Westafrika dient als Transitzone und Zwischenlager für den Kokainschmuggel von Südamerika nach Europa. Die lateinamerikanischen Länder entwickeln sich mehr und mehr zu Transit- und Verbraucherländern.

Marokko ist der größte Exporteur von Cannabisharz, das größtenteils über Spanien nach Europa gelangt.

EU ‑ Maßnahmen und Hilfe im Drogenbereich auf globaler Ebene

EU‑Drogenaktionspläne mit Einzelstaaten

Die EU hat sich mit zahlreichen Ländern auf eine Reihe von Aktionsplänen Übersetzung für diesen Link wählen  zur Bekämpfung von Drogen geeinigt:

Die EU unterstützt Projekte in Lateinamerika, dem Karibischen Raum und Westafrika entlang der Kokainstraße sowie in Afghanistan und Zentralasien entlang der Heroinstraße. Außerdem verstärkt sie die Zusammenarbeit im Rahmen der Europäischen Nachbarschaftspolitik und mit Russland, um den Drogenhandel besser bekämpfen zu können. 

Besondere Priorität gilt Projekten zur technischen Unterstützung in den Kandidatenländern und potenziellen Kandidatenländern, darunter die Türkei und die westlichen Balkanländer, um ihnen bei der Vorbereitung auf den EU‑Beitritt zu helfen.

Internationale Übereinkünfte

Die Vorgehensweise der EU in der Drogenproblematik, der Grundsatz der gemeinsamen Verantwortung sowie der Schutz der menschlichen Würde und der Menschenrechte sind vollwertiger Bestandteil der EU‑Abkommen mit Ländern weltweit.

Die Zusammenarbeit zwischen der EU und anderen Ländern trägt in entscheidendem Maße dazu bei, die Verwendung von Vorläuferstoffen zur illegalen Herstellung von Ecstasy und sonstigen gefährlichen Substanzen zu unterbinden. Die EU hat daher mit zahlreichen Ländern bilaterale Abkommen geschlossen.

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Die Vereinten Nationen und Drogenpolitik

Der internationale Rechtsrahmen zur Regulierung von Produktion, Export, Import, Handel und Verkauf illegaler Drogen beruht auf drei UN‑Abkommen English . Die meisten UN‑Mitgliedstaaten haben diese Abkommen unterzeichnet und Maßnahmen zur Drogenbekämpfung eingeführt.

Die EU hat die fünf Grundsätze der internationalen Drogenpolitik, die bei der Sondersitzung der Generalversammlung der Vereinten Nationen von 1998 zur Drogenproblematik English verabschiedet wurden, angenommen, darunter gemeinsame Verantwortung, Schwerpunkt auf Multilateralismus , ausgewogener Ansatz zur Senkung von Drogennachfrage und ‑angebot, Einbeziehung alternativer Entwicklungsprojekte und Achtung der Menschenrechte.

Die EU und ihre Mitgliedsländer spielen eine wichtige Rolle in der UN‑Suchtstoffkommission English , dem zentralen Entscheidungsorgan in der internationalen Drogenpolitik.

Die Kommission einer der größten Geber des Büros der Vereinten Nationen für Drogen‑ und Verbrechensbekämpfung français (UNODC).

 

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Internationale Organisationen

Die EU arbeitet mit anderen internationalen Organisationen zusammen und unterstützt internationale Initiativen zur Bekämpfung des Drogenmissbrauchs mit koordinierten Maßnahmen:

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Drogenhandelsrouten

Cannabis

Cannabis wird in 176 Ländern produziert: 54 % in Nord‑, Mittel‑ und Südamerika, 26 % in Afrika (größter Produzent ist Marokko), 15 % in Asien, 4 % in Europa und 1 % in Ozeanien.

Kokain

Der Löwenanteil des weltweit produzierten Kokains stammt aus der Andenregion, d. h. aus Kolumbien, Bolivien und Peru.

Auf dem Seeweg wird Kokain vor allem über folgende Routen befördert:

  • von der Karibik über die Azoren nach Portugal;
  • von Südamerika über das Kap Verde oder Madeira und die Kanarischen Inseln nach Europa;
  • von Südamerika über Westafrika nach Portugal und Spanien.

Ecstasy / Amphetamine

Ecstasy und Amphetamine werden in erster Linie in der EU hergestellt.

Ecstasy kommt vorwiegend aus Belgien und den Niederlanden, wobei Polen, Estland und Litauen auf dem Vormarsch sind. Größte Produzenten von Amphetaminen sind die Tschechische Republik, die Slowakei, die Niederlande und Belgien. Die zur Herstellung synthetischer Drogen verwandten Vorläuferstoffe stammen in erster Linie aus Ländern außerhalb der EU (China und Indien).

Heroin 

Heroin wird überwiegend in Afghanistan, Myanmar/Birma und Laos produziert. Größtes Herstellerland ist jedoch mit Abstand Afghanistan.

Nach Europa gelangt Heroin zumeist über Zentralasien und den Balkan. Die Route geht von der Türkei aus über

  • Bulgarien, Mazedonien, Montenegro, Bosnien und Herzegowina sowie Kroatien nach Italien oder Slowenien;
  • von Mazedonien über den Kosovo oder Albanien nach Griechenland. Auch die Route über die Ukraine und Rumänien gewinnt an Bedeutung.