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Drogenbekämpfungspolitik RSS

Pillen auf einem Schachbrett, Gesundheitwesen, © Nikolai Sorokin, Fotolia

Drogen sind ein komplexes Problem für die Gesellschaft und das Gesundheitswesen, von dem Millionen Menschen in der EU betroffen sind.

Jedes Jahr sterben der EU etwa 6.500 Menschen an einer Drogenüberdosis und 1.700 an HIV/AIDS aufgrund von Drogenkonsum. 1.500 Menschen infizieren sich durch ihren Drogenkonsum mit HIV.

In den letzten beiden Jahrzehnten haben die EU‑Mitgliedstaaten und die Europäische Kommission gemeinsam einen europäischen Ansatz zur nachhaltigen Drogenbekämpfung entwickelt. Vor diesem Hintergrund haben sich die 28 EU‑Mitgliedstaaten auf eine enge Zusammenarbeit verständigt, um:

  • die drogenbedingte Kriminalität zu bekämpfen und Drogenhandel zu unterbinden;
  • beim Aufkommen neuer psychoaktiver Substanzen rechtzeitig und effizient zu reagieren;
  • sich über empfehlenswerte Vorgehensweisen und Forschung zu Drogenprävention und ‑behandlung auszutauschen;
  • Länder weltweit zu unterstützen, damit sie Drogenherstellung und ‑handel entgegenwirken.

Die Europäische Kommission trägt zur Entwicklung des europäischen Rahmens für diese Zusammenarbeit bei. Im Einzelnen obliegen uns folgende Zuständigkeiten:

  • Überwachung und Evaluierung der Maßnahmen von EU‑Ländern, um den Drogenkonsum zu senken und drogenbedingte Kriminalität und Drogenhandel einzudämmen;
  • bedarfsorientierte Vorschläge für EU‑weite Kontrollmaßnahmen für neue Drogen - nach sorgfältiger Prüfung der Risikobewertungen;
  • Vollstreckung der EU‑Rechtsvorschriften für Kontrolle und Verbot chemischer Substanzen zur Herstellung illegaler Drogen;
  • Förderung der Zusammenarbeit auf europäischer Ebene durch finanzielle Unterstützung im Bereich illegale Drogen.