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Benchmarks

Die Integrität von benchmarks ist entscheidend für die Preisgestaltung vieler Finanzinstrumente (z.B. Zinsswaps) und kommerzielle und nicht-kommerzielle Verträge (z.B. Darlehen und Hypotheken) sowie für das Risikomanagement. Die Gefahr der Manipulation von Benchmarks kann das Marktvertrauen untergraben, zu erheblichen Verlusten für Anleger führen und die Realwirtschaft verzerren.

Die von der EU-Kommission vorgeschlagenen Veränderungen zu den Legislativvorschlägen über Marktmissbrauch und strafrechtliche Sanktionen werden die Art und Weise, wie benchmarks hergestellt und verwendet werden, allein nicht verbessern. Regulierung auf europäischer Ebene ist deshalb notwendig, um das Funktionieren und die Unternehmensführung des benchmarkprozesses zu verbessern und sicherzustellen, dass in der EU hergestellte und verwendete Benchmarks robust, zuverlässig, repräsentativ und für den Einsatzzweck geeignet sind, und nicht Gegenstand von Manipulationen sind.

Zu diesem Zweck hat die Kommission einen Vorschlag für eine Verordnung über Indizes, die als Benchmark in Finanzinstrumenten und Finanzkontrakten verwendet werden, angenommen hat:

Vorschlag für eine Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates über Indizes, die bei Finanzinstrumenten und Finanzkontrakten als Benchmark verwendet werden – 18.09.2013

Vorschlag der Kommission zum Verbot und zur Kriminalisierung der Manipulation von Benchmarks – 25.07.2012