Mitteilung über die Einrichtung eines Europäischen Einzelhandel-Aktionsplans
Am 31. Januar 2013 hat die Kommission eine „Mitteilung über einen europäischen Einzelhandel-Aktionsplan“ verabschiedet. Diese Mitteilung schlägt Maßnahmen zur Errichtung des Binnenmarkts im Einzelhandel vor, indem sie sich mit den wichtigsten Hindernissen, die das reibungslose Funktionieren in diesem Bereich beeinflussen, befasst. Sie wird die wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Leistungen des Einzelhandels anreichern und sicherstellen, dass sie vollständig zu den Zielen der Europa-2020-Strategie beiträgt. Als Teil dieses Aktionsplans verabschiedet die Kommission auch ein Grünbuch über unlautere Handelspraktiken in der Business-to-Business Lebensmittel- und Nichtlebensmittelversorgungskette in Europa.
Grünbuch über unlautere Handelspraktiken in der Business-to-Business Lebensmittel- und Nichtlebensmittelversorgungskette in Europa
Unlautere Handelspraktiken in der Lebensmittel- und Nichtlebensmittelversorgungskette haben eine nachteilige Wirkung auf die gesamte EU-Wirtschaft, da sie die unternehmerische Investitions- und Innovationsfähigkeit (insbesondere KMU) beeinflussen. Dieses Grünbuch ist die Ersteinschätzung der Probleme, die durch unlautere Geschäftspraktiken im Business-to-Business-Beziehungen entlang der Lieferkette des Einzelhandels entstanden, einschließlich des Mangels an effizienter Durchsetzung der bestehenden nationalen Vorschriften und die daraus resultierenden Auswirkungen auf den Binnenmarkt.
Das Ziel des Grünbuchs ist es eine Konsultation der Interessengruppen basierend auf dieser Analyse zu starten und mögliche nächste Schritte zur Lösung des Problems zu identifizieren. Alle interessierten Parteien werden aufgefordert, ihren Standpunkt in einer Antwort auf die Fragen, die in diesem Grünbuch enthaltenen sind, einzureichen. Beiträge sollten die Kommission spätestens bis zum 30.04.2013 zu erreichen.
Hin zu einem europäischen Aktionsplan für Handel und Vertrieb - Workshops
Das Ziel der Workshops ist es, interessierte Beteiligte zusammenzubringen und die Zukunft von Handel und Vertrieb in Europa sowie die Notwendigkeit für einen europäischen Aktionsplan für Handel und Vertrieb zu erörtern. Die Dienststellen der Kommission beabsichtigen, die wesentlichen Probleme im Einzelhandel zu untersuchen und entsprechende Maßnahmen zur Bewältigung dieser Probleme zu bestimmen.
Workshop 1 – 3. Februar 2012
Workshop 2 – 2. März 2012
Workshop 3 – 30. März 2012
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Tagesordnung
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Eröffnungsrede
von Frau CORAZZA-BILDT, Mitglied des Europäischen Parlaments -
Zusammenfassung
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Bericht über die Konsultation über Unfaire Handelspraktiken zwischen Unternehmen
Über das Europäische Unternehmens-Testpanel (EBTP) wurde eine Umfrage bei Unternehmen durchgeführt. Damit sollte herausgefunden werden, ob sie mit unfairen Handelspraktiken konfrontiert waren und gegebenenfalls dagegen vorgegangen sind.
Bericht des Europäischen Parlament über das Thema „Mehr Effizienz und Fairness auf dem Einzelhandelsmarkt“
Berichtserstatterin: Anna Maria Corazza Bildt
Bericht über die Hindernisse bei der Entwicklung eines effizienteren und faireren Handels und Vertriebs in Europa
Ein effizient arbeitender und auf Wettbewerb beruhender EU Handelssektor, mit grenzüberschreitendem Angebot und Beschaffung, ist unentbehrlich für die Vollendung des EU Binnenmarktes.
Am 5. Juli 2010 hat die Kommission ihren Bericht „Ein effizienterer und fairerer Binnenmarkt in Handel und Vertrieb bis 2020“ angenommen. Der Bericht und das begleitende Arbeitspapier der Dienststellen der Kommission erstellen eine sachbezogene und umfassende Bewertung des gesamten Sektors, um so mögliche Fehlfunktionen des Marktes zu identifizieren.
In diesem Bericht:
- untersucht die Kommission das Funktionieren der gesamten Handelsvertriebskette vom Zulieferer bis zum Verbraucher, unter Berücksichtigung aller relevanten politischen Ziele wie Wettbewerbsfähigkeit, soziales Handeln, Umwelt- und Verbraucherschutz,
- identifiziert sie eine Reihe von Problemen, welche verhindern könnten, dass Handel und Vertrieb ihr volles Potential entfalten,
- lädt sie alle Interessengruppen ein, ihre Position zu den aufgeworfenen Problemen mitzuteilen.
Lesen Sie mehr:
- Pressemitteilung (05.07.2010)
- FAQs
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Bericht der Kommission – Überwachung des Handels- und Vertriebsmarktes – „Ein effizienterer und fairerer Binnenmarkt in Handel und Vertrieb bis 2020“
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Arbeitsdokument der Kommissionsdienststellen zum Bericht „Überwachung des Handels- und Vertriebsmarktes“
Eine öffentliche Konsultation zu dem Bericht wurde gestartet, um die politischen Prioritäten der Kommission festzulegen. Diese werden dann in die Binnenmarktakte einfliessen. Die Konsultation wurde am 10. September 2010 geschlossen.
Konsultation im Rahmen der Durchführung der Beobachtung des Handelmarktes
Im April 2009 veröffentlichte die Europäische Kommission einen Fragebogen, der qualitative Informationen aus allen Mitgliedstaaten zu möglichen Problemen, die sich aus der Anwendung des für den Handel geltenden nationalen Regelwerks ergeben, und zu der Wirksamkeit dieser Regelungen bei der Erfüllung des ihnen zugrundeliegenden öffentlichen Interesses sammeln sollte. Die Konsultation wurde am 05. Juni 2009 geschlossen.
Die Mitteilung zu Lebensmittelpreisen in Europa
Zwischen 2007 und Sommer 2008 stiegen die Preise für landwirtschaftliche Produkte wie Getreide und Milch außergewöhnlich schnell. Dieser Preisanstieg hat sich wesentlich in höheren Lebensmittelpreisen widergespiegelt und hat dazu geführt, dass die Kaufkraft des durchschnittlichen europäischen Haushalts um etwa 1% gesunken ist. Haushalte mit niedrigem Einkommen waren sogar noch stärker betroffen. Angesichts dieser Entwicklung hat der Europäische Rat die Europäische Kommission beauftragt, die Gründe für diesen plötzlichen Anstieg zu untersuchen.
Im Dezember 2008 verabschiedete die Kommission eine Mitteilung zu „Lebensmittelpreisen in Europa“.

