Navigationsleiste

Weitere Extras

Elektronische Rechnungsstellung

Richtlinie 2014/55/EU über die elektronische Rechnungsstellung bei öffentlichen Aufträgen – 16.04.2014

Am 16. April 2014 haben das Europäische Parlament und der Rat eine Einigung erzielt über die Richtlinie zur elektronischen Rechnungsstellung bei öffentlichen Aufträgen. Die Richtlinie wurde im Amtsblatt der EU am 6. Mai 2014 veröffentlicht und ist nach 20 Tagen der Publizierung in Kraft getreten.

Vorschlag der Kommission für eine Richtlinie über die elektronische Rechnungsstellung bei öffentlichen Aufträgen und Mitteilung über "durchgängig elektronische Vergabe öffentlicher Aufträge" – 26.06.2013

Die elektronische Rechnungsstellung bezieht sich auf den Prozess der Erstellung, Übertragung und Empfang von Rechnungen in einem strukturierten Format, welche es ermöglicht diese automatisch und elektronisch zu verarbeiten. Aufgrund der Automatisierung dieser Prozesse, kann die elektronische Rechnungsstellung die Kosten und die Komplexität auf Seiten der Sender und Empfänger erheblich reduzieren.

Am 26. Juni 2013 hat die Europäische Kommission einen Vorschlag für eine Richtlinie über die elektronische Rechnungsstellung bei öffentlichen Aufträgen publiziert. Die Richtlinie zielt darauf ab, die Nutzung von eRechnungen in Europa zu vereinfachen und damit auch die Verbreitung dieser zu unterstützen, indem die Barrieren die aus der unzureichenden Interoperabilität zwischen den verschiedenen Systemen existieren beseitigt werden und durch bereitstellen von Regeln für den Erhalt von eRechungen im öffentlichen Sektor. Speziell geht es darum, dass die Richtlinie die Entwicklung eines Europäischen Standards für eRechnung vorsieht, und alle Auftraggeber in der EU verpflichtet diesen zukünftigen Standard zu empfangen und zu verarbeiten.

Die Richtlinie wurde begleitet durch eine Mitteilung, in welcher die Kommission ihre Vision über die Digitalisierung der gesamten öffentlichen Auftragsprozesse, von der Veröffentlichung bis zur Bezahlung beschrieben wird und als "durchgängig elektronische Vergabe öffentlicher Aufträge" bezeichnet wird.