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Qualitätsmessung

Die Verbesserung der Dienstleistungsqualität ist ein Kernelement der Gemeinschaftspolitik im Postsektor.

Die Postrichtlinie stellt Anforderungen an die Qualitätsziele, die Ausführung einer unabhängigen Qualitätsmessung und die Veröffentlichung der Ergebnissen auf. Die Qualitätsvorgaben für grenzüberschreitende Post innerhalb der Gemeinschaft sind für die schnellste Kategorie von Briefsendungen wie folgt gesetzt worden:

  • 85% d+3-Lieferung
  • 97% d+5-Lieferung

Qualitätsnormen für Inlandsdienste werden von den Mitgliedstaaten festgelegt; einige von ihnen wurden im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht, wie in der Postrichtlinie gefordert.

Eine europäische Norm zur Messung der Dienstleistungsqualität (Laufzeiten) für einzelne Briefsendungen der schnellsten Beförderungskategorie wurde im CES angenommen um gemeinschaftsweit eine harmonisierte Methode der Qualitätsmessung zu gewährleisten. Diese europäische Norm (EN13850:2002) muss jetzt in den Mitgliedstaaten bis 01/01/2004 für die Inlandsdienste umgesetzt werden (01/01/2005 für grenzüberschreitende Dienste).

Andere europäische Normen hinsichtlich der Messung der Qualität von Dienstleistungen werden vom CES/TC331 entwickelt, von denen einige regulatorische Auswirkungen haben (siehe Europäische Normung und die damit zusammenhängenden CES/TC331-Rundschreiben für weitere Einzelheiten).

Seit 1994 führt die International Post Corporation (IPC) ein unabhängiges Messungsprogramm durch. Das sogenannte UNEX-Programm zeigt, daß die Qualität der grenzüberschreitende Briefpost sich ständig verbessert, und daß die bis jetzt erreichte Qualität im Durchschnitt die obenerwähnten Qualitätsziele der Gemeinschaft übertreffen, selbst wenn noch erhebliche Unterschiede zwischen einigen Universaldienstanbietern festzustellen sind.