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Verordnung über die Übermittlung von Angaben zum Auftraggeber bei Geldtransfers

In der Verordnung (EG) Nr. 1781/2006 über die Übermittlung von Angaben zum Auftraggeber bei Geldtransfers ist festgelegt, dass Zahlungsverkehrsdienstleister Angaben zum Auftraggeber bei jeder Etappe des Zahlungsvorgangs weiterleiten müssen. Ziel der Maßnahme ist die Verhinderung, Untersuchung und Aufdeckung von Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung.

Mit der Verordnung wird die Sonderempfehlung VII der Arbeitsgruppe „Finanzielle Maßnahmen“ (FATF) in EU-Recht umgesetzt. Sie ist Bestandteil des Aktionsplans der EU zur Bekämpfung des Terrorismus.

Entwicklungen

05.02.2013
Die Kommission verabschiedet zwei Vorschläge zur Aktualisierung und Verbesserung des bestehenden EU-Rechtsrahmens, die darauf abzielen, das Finanzsystem vor Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung zu schützen.
08.12.2006
Verordnung (EG) Nr. 1781/2006 veröffentlicht im Amtsblatt (ABl. L 345, S. 1-9)
Sonderempfehlung VII (SE VII) zum elektronischen Zahlungsverkehr der FATF (Arbeitsgruppe "Finanzielle Maßnahmen")
15.11.2006
Verordnung (EG) Nr. 1781/2006 des Europäischen Parlaments und des Rates über die Übermittlung von Angaben zum Auftraggeber bei Geldtransfers erlassen
07.07.2006
Pressemitteilung: Kommission begrüßt Zustimmung des Parlaments zu schärferen Kontrollen von Geldüberweisungen, IP/06/957
26.07.2005
Text des Vorschlags der Kommission KOM(2005)343

Pressemitteilung: Kommission schlägt neue Maßnahmen zur Verschärfung der Kontrollen von Geldüberweisungen vor, IP/05/1008

Maßnahmen bezüglich abhängiger oder assoziierter Gebiete

  • Durchführungsbeschluss der KOMMISSION vom 25. Januar 2012 (C(2012)141) zur Ermächtigung des Königreichs Dänemark gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1781/2006 des Europäischen Parlaments und des Rates, eine Vereinbarung mit Grönland und den Faröern zu schließen, damit Geldtransfers zwischen Dänemark und jedem dieser Gebiete wie innerdänische Geldtransfers behandelt werden können
  • Beschluss der Kommission vom 4. Mai 2010 (C(2010)2634) zur Ermächtigung der Französischen Republik gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1781/2006 des Europäischen Parlaments und des Rates, eine Vereinbarung mit dem Fürstentum Monaco zu schließen, damit Geldtransfers zwischen der Französischen Republik und dem Fürstentum Monaco wie innerfranzösische Geldtransfers behandelt werden können
  • Entscheidung der Kommission vom 8 Dezember 2008 (C(2008)7812) betreffend die Genehmigung für das Vereinigte Königreich zum Abschluss einer Vereinbarung mit der Vogtei Jersey („Bailiwick of Jersey”), der Vogtei Guernsey („Bailiwick of Guernsey“) und der Isle of Man, der zufolge Geldtransfers zwischen dem Vereinigten Königreich und jedes dieser Gebiete.

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