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Fragen und Antworten zu SEPA

Was ist der Einheitliche Eurozahlungsverkehrsraum (Abkürzung „SEPA“)?

Barzahlen ist dank der Euro-Einführung überall im Euroraum so einfach geworden wie zu Hause. Bis vor kurzem war es aber noch beschwerlich, für Güter oder Dienstleistungen elektronisch in einem anderen Euroraumland zu zahlen, beispielsweise mittels einer Bank-Lastschriftkarte. Die Lastschriftkarte ist für viele Europäer heutzutage die populärste Zahlungsmethode. Überweisungen von dem Hausbankkonto auf das Konto in einem anderen Euroraumland dauerten oftmals länger. Manchmal erhielt der Begünstigte auch nicht immer die volle Summe überwiesen.

Der Einheitliche Eurozahlungsverkehrsraum (Abkürzung „SEPA“) änderte das. Dank SEPA sind elektronische Zahlungen im Euroraum mittlerweile so einfach zu bewerkstelligen wie Barzahlungen. Sie können Banküberweisungen im gesamten Euroraum schnell und sicher durchführen. Und diejenigen, die im Ausland shoppen, können zur Bezahlung in Euro ihre Lastschriftkarte genauso einfach verwenden wie zu Hause.

SEPA erlaubt mehr als 500 Millionen Bürgern, über 20 Millionen Unternehmen und der öffentlichen Verwaltung in Europa Euro-Zahlungen zu gleichen Bedingungen, Rechten und Pflichten zu erhalten oder durchzuführen und dies unabhängig vom jeweiligen Standort.

SEPA verbessert auch die Bankdienstleistungen für jedermann: transparente Preisfestsetzungen, die wertvolle Zusicherung, dass die Zahlungen prompt und zur Gänze ankommen und inklusive Bankhaftung, sollte dennoch einmal etwas schiefgehen.

Die Verordnung zu einem Einheitlichen Eurozahlungsverkehrsraums (EG 260/2012), die 2012 verabschiedet wurde, strebt die Schaffung eines echten Europäischen Binnenmarktes für den Zahlungsverkehr an. Die SEPA-Verordnung legt den 1. Februar 2014 als Stichtag fest, ab dem alle Kreditüberweisungen und Zahlungsaufträge in Euro im SEPA-Kreditüberweisungs- und SEPA-Zahlungsauftrags-Format durchgeführt werden.

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