Die Zahlungsdiensterichtlinie (PSD) bildet die rechtliche Grundlage für die Schaffung eines EU-weiten Binnenmarkts für den Zahlungsverkehr. Die Richtlinie sieht die Einführung moderner und umfassender Vorschriften vor, die für alle Zahlungsdienstleistungen in der Europäischen Union gelten werden. Ziel ist es, dass grenzüberschreitende Zahlungen so einfach, effizient und sicher werden wie 'nationale' Zahlungen innerhalb eines Mitgliedstaats. Außerdem soll der Wettbewerb verbessert werden, indem die Zahlungsverkehrsmärkte für neue Anbieter geöffnet werden, was zu höherer Effizienz und geringeren Kosten führen dürfte. Gleichzeitig schafft die Richtlinie die nötige rechtliche Basis für den einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraum (SEPA).
Sobald die Richtlinie durch das Europäische Parlament und den Rat offiziell verabschiedet und daraufhin veröffentlicht worden ist, muss sie von den Mitgliedstaaten bis zum 1. November 2009 in nationales Recht umgesetzt werden.
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Ausschreibung MARKT/2011/120/H
Studie über die Auswirkungen der Richtlinie 2007/64/EG über Zahlungsdienste im Binnenmarkt und über die Anwendung der Verordnung (EG) Nr. 924/2009 über grenzüberschreitende Zahlungen in der Gemeinschaft - Umsetzung der Zahlungsdiensterichtlinie
- Richtlinie über Zahlungsdienste – endgültige Fassung
