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Elektronisches Geld

Elektronisches Geld ist digitales Bargeld, das auf einem elektronischen Gerät oder räumlich entfernt auf einem Server gespeichert ist.

Ein weit verbreitetes E-Geld-Zahlungsverfahren ist die „Elektronische Geldbörse“ in Form einer Zahlungskarte oder einer anderen Chipkarte, die der Nutzer mit einer relativ geringen Menge an E-Geld auflädt, um damit Kleinbeträge zu begleichen.

Als Speichermedien für E-Geld können außerdem Mobiltelefone (mit denen auch bezahlt werden kann) und Online-Zahlungskonten dienen.

Die neue E-Geld-Richtlinie (2009/110/EG) soll

  • den Weg für neue, innovative und sichere E-Geld-Dienstleistungen ebnen
  • neuen Unternehmen Zugang zum Markt verschaffen sowie
  • echten und wirkungsvollen Wettbewerb unter den Marktteilnehmern fördern.

Davon sollen Verbraucher, Unternehmen und die europäische Wirtschaft im Allgemeinen profitieren. Das Hauptziel der Richtlinie besteht darin, EU-Vorschriften zu elektronischem Geld zu modernisieren und insbesondere die Beaufsichtigung von E-Geld-Instituten an die im Rahmen der Zahlungsdiensterichtlinie geltenden Aufsichtsregelungen für Zahlungsinstitute anzupassen.

Die E-Geld-Richtlinie muss bis zum 30. April 2011 in allen EU-Ländern in Kraft getreten sein.