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Versicherung von Naturkatastrophen und von Menschen verursachten Katastrophen

Grünbuch zur Versicherung gegen Naturkatastrophen und von Menschen verursachte Katastrophen – 16.04.2013

Die Europäische Union ist durch nahezu alle Arten von Naturkatastrophen gefährdet. Naturkatastrophen verursachen Verluste an Menschenleben und Schäden, die die wirtschaftliche Stabilität und das wirtschaftliche Wachstum beeinträchtigen. Sie können grenzüberschreitende Auswirkungen haben und können potentiell ganze Gebiete in benachbarten Staaten betreffen. Selbst wenn die Kosten von großen Katastrophen lokal konzentriert sind, können sie, wenn unzureichend durch Versicherung gedeckt, einzelnen Mitgliedsstaaten finanziell stark belasten und dadurch zu internen und externen Ungleichgewichten führen.

Von Menschen verursachte Katastrophen wie Industrieunfälle mit gefährlichen Substanzen können weitflächige und grenzüberschreitende Auswirkungen haben. Von Menschen verursachte Katastrophen können von Naturkatastrophen ausgelöst werden. Solche Katastrophen können wegen der erhöhten Häufigkeit von extremen Naturereignissen und der gesteigerten Komplexität industrieller Systeme zunehmend auftreten.

Das Grünbuch dient dazu, eine Konsultation mit Interessenvertretern durchzuführen. Es versucht Problembewusstsein zu schaffen und erörtert, ob Maßnahmen auf EU-Ebene angemessen oder berechtigt sein könnten, um den Markt für Katastrophenversicherungen in der Europäischen Union zu verbessern. Alle Interessenten sind eingeladen, ihre Antworten auf die im Grünbuch gestellten Fragen mitzuteilen. Die Frist für die Übermittlung der Beiträge ist bis Montag, den 15. Juli 2013 verlängert worden.

Das Grünbuch steht im Zusammenhang mit der Mitteilung „Eine EU-Strategie zur Anpassung an den Klimawandel“.

Dokumente:

Bericht über Naturkatastrophen – 09/2012

Konferenz „Naturkatastrophen − Verhütung und Versicherungsschutz“ – 18.10.2011

Die Europäische Kommission (Generaldirektion Binnenmarkt und Dienstleistungen) war Gastgeber einer Konferenz zum Thema „Naturkatastrophen − Verhütung und Versicherungsschutz“, die am 18. Oktober 2011 in Brüssel stattgefunden hat.

Auf dieser Konferenz trafen sich politische Entscheidungsträger, Regulierungsbehörden, Verbraucher, Experten und Makler der Versicherungs- und Rückversicherungsbranche, Schadenregulierer und Wissenschaftler. Ziel der Konferenz war es, die Rolle der Versicherung bei der Bewältigung von Naturkatastrophen zu untersuchen.

  • Begrüßung: Jonathan Faullpdf Übersetzung für diesen Link wählen  (Generaldirektor GD Binnenmarkt und Dienstleistungen, Europäische Kommission)

Gremium I – Einführung in die Thematik

  • Moderator: Elemer TERTAKpdf Übersetzung für diesen Link wählen  (Hauptberater, GD Binnenmarkt und Dienstleistungen, Europäische Kommission)
  • Panellists:
    • André JOLpdf Übersetzung für diesen Link wählen  (Europäische Umweltagentur)
    • Prof. Debby GUHA-SAPIRpdf Übersetzung für diesen Link wählen  (Université catholique de Louvain/Zentrum für Forschung zur Epidemiologie von Katastrophen)
    • Emanuela BELLANpdf Übersetzung für diesen Link wählen  (Referatsleiterin, Referat Krisenmanagement des Generalsekretariats der Europäischen Kommission)

Gremium II – Verfügbarkeit von Versicherungen

  • Moderator: Gabriel BERNARDINO (Vorsitzender, EIOPA)
  • Panellists:
  • Begrüßung: Kristalina GEORGIEVA (Kommissionsmitglied für die Internationale Zusammenarbeit, humanitäre Hilfe und Krisenreaktion)

Gremium III – Öffentlich-private Interaktion

  • Moderator: Ulf LINDER (Stellvertretender Referatsleiter, Referat Versicherungen und Renten, GD Binnenmarkt und Dienstleistungen, Europäische Kommission)

Gremium IV – Wertschöpfungskette Naturkatastrophen und Versicherung

  • Moderator: Karel VAN HULLE (Referatsleiter, Referat Versicherungen und Renten, GD Binnenmarkt und Dienstleistungen, Europäische Kommission)
  • Panellists:
  • Schlusswort: Michel BARNIERpdf Übersetzung für diesen Link wählen  (Kommissionsmitglied für den Binnenmarkt und den Dienstleistungssektor)