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Anlageprodukte für Kleinanleger

Der Markt für Anlageprodukte ermöglicht Kleinanlegern den Zugang zum Finanzmarkt. Einige dieser Produkte sind jedoch komplex und für Kleinanleger schwer zu verstehen. Diejenigen, welche diese Produkte vertreiben, sind oft Interessenkonflikten ausgesetzt, wenn sie statt von den Anlegern von den Produktanbietern vergütet werden.

Diese Anlageprodukte unterliegen gegenwärtig einem komplexen Regelwerk teils europäischer, teils nationaler Regelungen. Diese Vorschriften sind oft unzusammenhängend und enthalten Regelungslücken. Es bestehen daher Zweifel an der Effektivität des Regelwerks, und zwar sowohl im Hinblick auf den Anlegerschutz als auch die Effizienz des Marktes. Diese Zweifel haben sich durch die Auswirkungen der Finanzkrise noch vergrö╬▓ert.

Die Kommission hat ein Mandat an EIOPA gesandt - 30.07.2014

Die Kommission hat ein Mandat an EIOPA mit dem Ersuchen um Rat hinsichtlich möglicher delegierter Rechtsakte bezüglich der zukünftigen Verordnung über Basisinformationsblätter für Anlageprodukte gesandt.

Vorschlag für eine Verordnung über ein neues Dokument mit wesentlichen Informationen für Anlageprodukte für Kleinanleger – 03.07.2012

Am 3. July 2012 hat die Kommission eine Verordnung über ein Dokument mit wesentlichen Informationen verabschiedet, welches vom Hersteller eines Anlageprodukts zu erstellen und Retailkunden zur Verfügung zu stellen ist, wenn diese beabsichtigen, Anlageprodukte zu erwerben.

Konsultation zu legislativen Schritten für die Umsetzung der Initiative zu Anlageprodukten für Kleinanleger – 26.11.2010

Die Konsultation dient dazu, Anregungen von interessierten Kreisen zu den nächsten Schritten für eine Verbesserung der Europäischen Regulierung des Marktes für Produkte für Kleinanleger zu erhalten. Es besteht die Möglichkeit bis zum 31. Januar 2011 Antworten einzureichen. Die Antworten werden den Dienststellen der Kommission dabei helfen, gesetzliche Vorschläge zu erarbeiten. Alle Bürger, öffentlichen Stellen und Organisationen sind eingeladen, sich an dieser Konsultation zu beteiligen.

Studie zu Kosten und Nutzen einer möglichen Änderung der Vertriebsvorschriften für Versicherungsanlageprodukte und andere Anlageprodukte für Kleinanleger, die nicht der MiFID unterliegen

Die Studie untersucht die möglichen Auswirkungen der Anwendung von MiFID ähnlichen Regeln (zu Interessenkonflikten und Wohlverhalten) auf den Vertrieb von Anlageprodukten für Kleinanleger, die derzeit nicht der MiFID unterliegen. Die Studie konzentriert sich dabei auf die Auswirkungen für die betroffene Industrie, insbesondere darauf, die Kostentreiber festzustellen. Die Kommissionsdienststellen werden unabhängig davon auch die Auswirkungen möglicher Änderungen auf den Kleinanleger untersuchen. Diese separate Untersuchung wird einen wesentlichen Teil der Auswirkungsanalyse darstellen, die begleitend zu künftigen gesetzlichen Vorschlägen erstellt werden wird.

Update zu den Arbeiten der Kommission zu Anlageprodukten für Kleinanleger

Die Kommissionsdienststellen informieren über die laufenden Arbeiten zu Anlageprodukten für Kleinanleger und über weitere Einzelheiten, wie die Festlegungen in der Mitteilung vom 30. April 2009 weiter entwickelt werden sollen.

Seminar zu Anlageprodukten für Kleinanleger

Die Kommission hat am 22. Oktober ein Seminar mit Industrieexperten und Verbrauchervertretern veranstaltet. Vertreter des Ausschusses der Europäischen Wertpapierregulierungsbehörden (CESR), des Ausschusses der Europäischen Aufsichtsbehörden für das Versicherungswesen und die betriebliche Altersversorgung (CEIOPS) und des Ausschusses der Europäischen Bankaufsichtsbehörden (CEBS) waren ebenfalls als Beobachter anwesend. Das Seminar bot den Teilnehmern die Gelegenheit, fachlich zu den gesetzgeberischen Massnahmen zu Anlageprodukten für Kleinanleger beizutragen, die im Anschluss an die Mitteilung vom April 2009 derzeit in Vorbereitung sind.

Hier ist in Arbeitspapier, das für das Seminar erstellt wurde PDFEnglish

Mitteilung der Kommission über Anlageprodukte für Kleinanleger

Die Mitteilung begründet die Ansicht der Kommission, dass der gegenwärtige regulatorische Rahmen auf EU-Ebene aktualisiert werden muss und schlägt vor, eine neue Gesetzgebung einzuführen, die auf zwei Hauptaspekte abstellt – Auskünfte über Produkte und Vertriebsprozesse. Ziel ist es, Konsistenz in den Ansätzen für alle verschiedene Anlageprodukte für Kleinanleger herzustellen, und so einen Beitrag zu leisten, dass sichergestellt wird, dass Anleger immer die richtige Information erhalten und die richtige Behandlung erfahren. Die Finanzkrise unterstreicht die Notwendigkeit eines regulatorischen Umfelds, welches eine solide Basis für wohlinformierte Entscheidungen bietet, und in dem Anleger hinsichtlich der Informationen und Dienstleistungen, die sie erhalten, zuversichtlich sein können.

Bis Ende des Jahres 2009 werden wir eine detailliertere Orientierung über die Form der Rechtsetzungsvorschläge vorlegen

Öffentliche Anhörung zu Anlageprodukten für Kleinanleger – am 15. Juli in Brüssel

Die Kommission veranstaltete am 15. Juli in Brüssel eine Öffentliche Anhörung zu Anlageprodukten für Kleinanleger. Die Anhörung brachte hochrangige politische Entscheidungsträger, Industrievertreter und Repräsentanten von Verbraucherorganisationen zusammen, um ein Thema zu diskutieren, welches in den letzten Monaten im Zentrum der Aufmerksamkeit stand. Hierbei ging es um den sich entwickelnden Markt der Anlageprodukte für Kleinanleger und namentlich darum, ob dieser gegenwärtig zersplitterte Rechtsrahmen eine hinreichende Grundlage dafür bietet, dass Anleger die erforderlichen Informationen und die Beratungsqualität erhalten, um eine angemessene Anlageentscheidung treffen zu können.

Die Anhörung wurde von Binnenmarktkommissar Charlie McCreevy eröffnet. MdEP Othmar Karas, Verfasser des Berichts des Europäischen Parlaments zum Grünbuch über Finanzdienstleistungen für Kleinanleger, und Theodor Kockelkoren, Mitglied des Verwaltungsrats der Niederländischen Finanzmarktaufsicht, trugen ihre Sicht der Dinge vor. Thierry Franq aus dem französischen Finanzministerium beleuchtete schlie╬▓lich das Thema aus Sicht der französischen Ratspräsidentschaft.

Industrie-Arbeitsgruppe zu Investmentprodukten für Kleinanleger

Die GD Binnenmarkt und Dienstleistungen hat am 22. Mai 2008 ein Seminar veranstaltet, in dem Vertreter der Industrie die Ergebnisse der öffentlichen Sondierung über Investmentprodukte für Kleinanleger diskutierten. Das Seminar brachte Expertenvertreter des Fondsmanagements, der Banken, der Versicherungen, des Wertpapier- und Vertriebsbereichs zusammen mit Beobachtern von FIN-USE, dem Ausschuss der Europäischen Bankaufsichtsbehörden (CEBS), dem Ausschuss der Europäischen Wertpapierregulierungsbehörden (CESR) und dem Ausschuss der Europäischen Aufsichtsbehörden für das Versicherungswesen und die betriebliche Altersversorgung (CEIOPS).

„Ersatz-“Anlageprodukte für Kleinanleger

Vorrangiges Ziel der Konsultation war es herauszufinden, ob aus den Unterschieden in den verschiedenen EU-Regeln zur Produktinformation und zum Vertrieb für verschiedene, für Kleinanleger geeignete Anlageprodukte ein reales und bedeutsames Risiko für den Anlegerschutz erwächst. Die Konsultation wurde Ende Januar 2008 abgeschlossen; insgesamt sind 80 schriftliche Antworten eingegangen. Die Kommission hat die wesentlichen Ergebnisse der Antworten in einem ‚feedback statement‘ zusammengefasst.

In einer öffentlichen Anhörung am 15. Juli 2008 in Brüssel werden führende Interessenvertreter die in der Konsultation aufgeworfenen Themen diskutieren.

Die Kommission wird im Herbst 2008 eine Mitteilung darüber veröffentlichen, ob ein Nachweis für eine Anlegerbeeinträchtigung erbracht ist und ob die Notwendigkeit zu weiterer Arbeit auf diesem Gebiet besteht.