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Der Aufbau von Kapazitäten der Endnutzer in der Politik der Union machen für Finanzdienstleistungen

Die Kommission schlägt am 15. Juni 2016 eine Verordnung zur Schaffung eines EU-Programms zur Unterstützung von zwei Non-Profit-Organisationen, Finance Watch und Better Finance, für die Periode von 2017 bis 2020 vor. Das Gesamtbudget des Programms wird für diesen Zeitraum maximal 6 Mio. € betragen; bei einer Co-Finanzierungsrate von maximal 60 %.

Ende 2011 leitete die Kommission ein über laufendes Pilotprojekt zur Förderung der Entwicklung eines Finanzkompetenzzentrums ein, das den Belangen der europäischen Endnutzer und branchenfremder Interessengruppen dient und die Kapazitäten branchenfremder Interessengruppen steigern soll, sich an der politischen Entscheidungsfindung der Union auf dem Gebiet der Finanzdienstleistungen zu beteiligen. Im Rahmen des Pilotprojekts und der darauf folgenden vorbereitenden Maßnahme vergab die Kommission nach einer offenen Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen für den Zeitraum 2012 bis einschließlich 2014 Betriebskostenzuschüsse an Finance Watch und Better Finance, zwei in Brüssel ansässige gemeinnützige Organisationen. Während die vorbereitende Maßnahme bis 2015 verlängert wurde, leitete die Kommission eine Evaluierung der Aktivitäten ein, deren wichtigste Schlussfolgerungen und Ergebnisse in diesem Arbeitsdokument der Kommission veröffentlicht werden.

Nutzergruppe „Finanzdienstleistungen“ (FSUG)

Die Europäische Kommission hat eine neue Gruppe für Nutzer von Finanzdienstleistungen (FSUG) eingesetzt. Die Gruppe hat die Aufgaben der zwei früheren Gruppen, FIN-USE Expertengruppe und Verbrauchergruppe für Finanzdienstleistungen (FSCG) übernommen.

Gruppe Vertretung von Beschäftigten im Finanzdienstleistungssektor („UNI Europa“)

Die Zielsetzung der Gruppe ist es, für Beschäftigte im EU Finanzdienstleistungssektor eine Kommunikationsmöglichkeit mit der Europäischen Kommission zu schaffen, um so über die wesentlichen Entwicklungen in der Finanzmarktregulierung informiert zu werden und Ansichten zur Finanzmarktpolitik der Europäischen Kommission zu präsentieren. „UNI Europa“ ist ein europäischer Gewerkschaftsverband, dem Gewerkschaften angehören, die Dienstleistungsbeschäftigte und Fachkräfte unterschiedlicher Branchen in 50 verschiedenen Ländern organisieren. Über die mehr als 320 angeschlossenen Gewerkschaften vertritt „UNI Europa“ 7 Millionen Arbeitnehmer in bedeutenden Dienstleistungsindustrien einschließlich des Finanzdienstleistungssektors. „UNI Europa“ ist in Brüssel ansässig und im Verband von „UNI global union“ mit Sitz in Nyon (Schweiz). Die Europäische Kommission organisiert pro Jahr zwei Treffen mit „UNI Europa“, auf denen bedeutende Themen im Finanzdienstleistungsbereich diskutiert werden.

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