Mitteilung über den elektronischen Geschäftsverkehr und andere Online-Dienste (2012)MitteilungAm 11. Januar 2012 hat die Europäische Kommission die Mitteilung über den elektronischen Geschäftsverkehr und andere Online-Dienste, angekündigt in der "Digitalen Agenda" sowie der "Binnenmarktakte" ("Single Market Act"), verabschiedet. Basierend auf einer ausführlichen öffentlichen Konsultation stellt diese Mitteilung die Vision der Kommission zum Potenzial von Online-Diensten im Hinblick auf Wachstum und Beschäftigung vor, nennt die wichtigsten Hemmnisse für die Entwicklung des elektronischen Geschäftsverkehrs und der Online-Dienste und identifiziert fünf Schwerpunkte, begleitet von einem Aktionsplan.
Der Mitteilung sind zwei Arbeitspapiere beigefügt. Das erste untersucht die Hemmnisse bei der Entwicklung des elektronischen Geschäftsverkehrs und bewertet die Richtlinie über den elektronischen Geschäftsverkehr. Das zweite bietet eine detaillierte Analyse der spezifischen Hemmnisse, die beim elektronischen Geschäftsverkehr mit Gütern identifiziert wurden.
Die Mitteilung wurde in Verbindung mit dem Grünbuch über Kartenzahlungen, Internet Zahlungen und Zahlungen per Mobiltelefon verabschiedet. Vorbereitende SchritteEine zwischen August und November 2011 durchgeführte Konsultation hatte zum Ziel, die Gründe zu untersuchen, aus denen etwa 10 Jahre nach der Geburt des elektronischen Geschäftsverkehrs der Anteil am gesamten Handel auf weniger als 4% begrenzt bleibt. Sie versuchte so, die Hindernisse für die Entwicklung des elektronischen Geschäftsverkehrs zu identifizieren und den Einfluss der Richtlinie 2000/31/EG über den elektronischen Geschäftsverkehr zu bewerten. Die von der Konsultation erfassten Themen schlossen ein: die kommerzielle Kommunikation der reglementierten Berufe, z.B. der Apotheker oder Rechtanwälte, die Entwicklung der Online-Presse, die Frage der Verantwortlichkeit der Vermittler im Internet, die Zusammenarbeit der Verwaltungsbehörden, Online-Streitbeilegung, usw.
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