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Anhörung über die Einführung des Europäischen Berufsausweises (EPC) für Krankenpflegepersonal, Ärzte, Apotheker, Physiotherapeuten, Ingenieure, Bergführer & Immobilienmakler

Politikbereich(e)

  • Binnenmarkt, Freizügigkeit von Fachkräften

Zielgruppe(n)

  • Berufsverbände und Behörden in EU-Mitgliedsstaaten, zuständig für die Anerkennung der beruflichen Qualifikationen von Krankenpflegepersonal, Ärzten, Apothekern, Physiotherapeuten, Ingenieuren, Bergführern & Immobilienmaklern.
  • Andere interessierte Parteien (z. B. Arbeitgeberorganisationen & Gewerkschaften, oder andere Behörden) sind ebenfalls eingeladen, Stellung zu nehmen.

Konsultationszeitraum

  • Vom 07.04.2014 bis zum 13.06.2014 – (abgeschlossen).

Hintergrundinformationen und Ziel der Konsultation

Hintergrundinformationen

Der Europäische Berufsausweis ist ein Schlüsselelement der Richtlinie 2005/36/EG über die Anerkennung von Berufsqualifikationen. Er wurde durch die Änderungsrichtlinie 2013/55/EU eingeführt, die am 17. Januar 2014 in Kraft trat. Von den EU-Mitgliedstaaten wird erwartet, diese bis zum 18. Januar 2016 umzusetzen. Zweck des Europäischen Berufsausweises ist es, die Anerkennung der beruflichen Qualifikationen zu erleichtern und Angehörigen reglementierter Berufe zu ermöglichen, überall in der EU zu arbeiten. Erreicht werden soll dies durch eine stärkere Einbeziehung der zuständigen Behörden der Herkunftsländer und die Nutzung elektronischer Verfahren.

In den Artikeln 4a-4e der Richtlinie 2005/36/EG wird dargelegt, wie die Karte funktionieren wird. Die Einführung des Ausweises unterliegt folgenden Voraussetzungen:

  • Es gibt erhebliche Mobilität oder Potenzial für erhebliche Mobilität in dem betreffenden Beruf
  • Ein ausreichendes Interesse wurde von den Berufsvertretern bekundet
  • Der Beruf oder die Ausbildung für diesen Beruf ist in einer maßgeblichen Anzahl von Mitgliedstaaten reglementiert.

Diese Voraussetzungen müssen im Lichte von Erwägungsgrund 4 der Richtlinie 2005/36/EG interpretiert werden. Dieser sieht vor, dass die Einführung des europäischen Berufsausweises nur dann erfolgen kann wenn feststeht,

  • dass dieser für den jeweiligen Beruf geeignet ist und
  • welche Auswirkungen er auf die EU-Mitgliedsstaaten haben könnte.

Vor diesem Hintergrund veröffentlichte die Kommission am 18. Oktober 2013 einen Aufruf zur Interessenbekundung und lud alle repräsentativen, berufsständischen Organisationen und Verbände auf nationaler und EU-Ebene ein, ihr Interesse an der Einführung des Europäischen Berufsausweises (EPC) zu bekunden.

Die Ergebnisse wurden am 6. Dezember 2013 veröffentlicht. Nach Prüfung der wichtigsten Merkmale der Berufe, die sich für die Einführung der EPC aussprachen, hat die Kommission vorgeschlagen, dass sieben von ihnen genauer geprüft werden (nicht alle werden zwangsläufig für den EPC ausgewählt werden). Darüber hinaus forderte die Kommission alle Beteiligten und insbesondere die für diese Berufe zuständigen Behörden auf, ihre Meinung zu dem bekundeten Interesse der jeweiligen Berufe abzugeben.

Die Kommission hat überdies eine Schwerpunktgruppe mit beschränkter Mitgliederzahl ins Leben gerufen, der Vertreter von EU-weiten beruflichen Organisationen und nationalen Behörden für diese Berufe angehören. Die Einführungssitzung wurde am 31. Januar 2014 abgehalten. Es folgten weitere Treffen am 25. und 26. März 2014.

Ziel der Anhörung

  • Erlangen weiterer Stellungnahmen und Erhebung von Daten über Fragen (einschließlich der Mobilität von Fachkräften, Antragsverfahren & Gebühren) von den Berufsverbänden und den zuständigen Behörden für die Anerkennung von Berufsqualifikationen in den EU-Mitgliedstaaten.
  • Die Kommission wird anhand dieser Stellungnahmen beurteilen, ob der EPC für die betreffenden Berufe geeignet ist, und welche Auswirkung er in den verschiedenen Ländern der Union haben könnte.

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Die Frist für die Teilnahme an dieser Konsultation ist nun abgeschlossen.

Kontaktangaben

Zuständiger Dienst:
GD Binnenmarkt und Dienstleistungen,
Referat E4 – Freizügigkeit von Fachkräften
E-Mail:
markt-e4-epc@ec.europa.eu
Postanschrift:
Europäische Kommission
SPA2 06/022
1049 Brüssel
Belgien

Anzahl der für diese Konsultation eingegangenen Beiträge

  • Fragebögen bei Berufsverbänden: 147 Beiträge eingegangen.

  • Fragebögen bei zuständigen Behörden: 74 Beiträge eingegangen.

  • Fragebögen über Mögliche Auswirkungen des EPC auf die Verwaltungskosten: 32 Beiträge eingegangen.

Ergebnisse der Konsultation und folgende Schritte

Eine Zusammenfassung der Ergebnisse der Konsultation wird in Kürze auf dieser Seite veröffentlicht.

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