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Einlagensicherungssysteme

Einlagensicherungssysteme erstatten einen beschränkten Betrag an Einleger, deren Bank zusammenbricht. Aus Sicht der Einleger sichert dies einen teil ihres Vermögens. Vor dem Hintergrund der Stabilität des Finanzsystems verhindert dieses Versprechen panische Geldabhebungen, die zu schwersten wirtschaftlichen Folgen führen können.

Überprüfung der Richtlinie 94/19/EG – 12.07.2010

Die Kommission hat am 12. Juli 2010 eine Gesetzgebungsvorschlag für eine gründliche Überarbeitung der Richtlinie 94/19/EG über Einlagensicherungssysteme verabschiedet. Dieser befasst sich vor allem mit einer Vereinfachung und Harmonisierung der geschützten Einlagen, einer schnelleren Rückzahlung und einer besseren Finanzierung der Systeme. Diese Änderungen folgen früheren dringlichen Änderungen, die 2008 von der Kommission vorgeschlagen wurden und 2009 in Kraft traten. Der Vorschlag wird von einem Bericht begleitet.

Änderungen der Richtlinie über Einlagensicherungssysteme – 15.10.2008

Am 15. Oktober 2008 hat die Kommission einen Vorschlag zur Überarbeitung der Richtlinie über Einlagensicherungssysteme vorgelegt, der die Zusagen der EU-Finanzminister vom 7. Oktober 2008 umsetzt. Die Neuregelungen hatten das Ziel, den Schutz der Kontoinhaber zu verbessern und das Vertrauen in das finanzielle Sicherheitsnetz zu stärken.

Das Europäische Parlament hat in seiner Plenarsitzung (in erster Lesung) am 18. Dezember 2008 Änderungen des Kommissionsvorschlags angenommen.


Der Rat hat diese Änderungen am 26. Februar 2009 angenommen.

Endgültiger Text

Andere Dokumente

Bericht des GFZ nach Artikel 12 der Richtlinie 94/19/EWG (2011)

Der vorläufige Bericht diente als Grundlage für die Folgenabschätzung und die Revision der Richtlinie. Der endgültige Text beleuchtet darüber hinaus nahezu alle Aspekte der Einlagensicherungssysteme in der EU.

Bericht über mögliche Modelle zur Berechnung risikobasierter Beiträge zu Einlagensicherungssystemen in der EU (2009)

Auf der Grundlage des früheren Berichts über die derzeitige Anwendung risikobasierter Beiträge zu Einlagensicherungssystemen in einigen Mitgliedstaaten untersucht der vorliegende Bericht mögliche öffentliche Konsultation mögliche Kriterien zur Berechnung solcher Beiträge. Der Bericht des gemeinsamen Forschungszentrums ergänzt die öffentliche Konsultation, in der dieses Thema ebenfalls aufgegriffen wurde. Sowohl der Bericht als auch die Beiträge zur Konsultation werden bei der derzeitigen Überarbeitung der Richtlinie berücksichtigt werden.

Einlagensicherungssysteme: Öffentliche Konsultation (2009)

Diese Konsultation dient dazu, Beiträge aus der Öffentlichkeit zu sammeln im Hinblick auf die Überarbeitung der Richtlinie über Einlagensicherungssysteme.

Informelles Expertengespräch (2009)

Am 31. März 2009 baten Die Kommissionsdienststellen Fachleute für Einlagensicherung, einige Punkte im Rahmen der Überarbeitung der entsprechenden Richtlinie zu besprechen. Das Protokoll kann hier heruntergeladen werden:

Bericht: „Risikobasierte Beiträge zu Einlagensicherungssystemen“ (2008)

Einer der Punkte, die in der Mitteilung der Kommission über Einlagensicherungssystemen von 2006 als möglicher Gegenstand nicht-gesetzgeberischer Lösungen genannt sind, gehört die freiwillige Einführung risikoabhängiger Beiträge zu Einlagensicherungssystemen. Mit dem Ziel, mögliche Modelle für die Anpassung dieser Beiträge zu entwickeln, wurde das Gemeinsame Forschungszentrum um eine Untersuchung der derzeitigen Handhabung in den Mitgliedstaaten gebeten.

Bericht: Untersuchung der Effizienz der Einlagensicherungssysteme in der EU (2008)

Zur Unterstützung der Überprüfung der Richtlinie 94/19/EWG über Einlagensicherungssysteme ist das Gemeinsame Forschungszentrum gebeten worden zu untersuchen, wie effizient Einlagensicherungssysteme in der EU in der Lage sein könnten, mit dem Zusammenbruch einer Bank von unterschiedlich großer Reichweite umzugehen.

Untersuchung von Szenarien: Abschätzung der Folgen einer Änderung des Finanzierungsmechanismus von Einlagensicherungssystemen

Im Rahmen der Überprüfung der Richtlinie 94/19/EWG über Einlagensicherungssysteme wurde das Gemeinsame Forschungszentrum beauftragt, die finanziellen Auswirkungen zu untersuchen, die mit einer möglichen Harmonisierung der Finanzierungsmechanismen von Einlagensicherungssystemen verbunden wären.

Mitteilung zur Einlagensicherungssysteme (2006)

Am 28. November 2006 verabschiedete die Europäische Kommission eine Mitteilung mit ihrem Konzept zur Aktualisierung der derzeitigen EU-Vorschriften auf dem Gebiet der Einlagensicherungssysteme.

  • Die Pressemitteilung
  • Mitteilung der Kommissionpdf Übersetzung für diesen Link wählen 
    Bitte beachten Sie, dass die Tabelle in Anhang III der Mitteilung drei falsche Werte betreffend Luxemburg und Österreich enthält. Die Tabelle muss wie folgt lauten:
     
     Low coverage, low risk adjusted fundLow coverage, medium risk adjusted fundLow coverage, high risk adjusted fund

    IT

    512 640 000

    683 520 000

    854 390 000

    LU

    16 700 000

    22 300 000

    27 880 000

    NL

    268 580 000

    358 110 000

    447 640 000

    AT

    90 820 000

    121 100 000

    151 370 000

    SI

    8 620 000

    11 500 000

    14 370 000

    UK

    1 703 930 000

    2 271 910 000

    2 839 880 000

    Total

    2 601 290 000

    3 468 440 000

    4 335 530 000

Bericht über den Mindestdeckungsbetrag der Richtlinie über Einlagensicherungssysteme 94/19/EG

Gemäß Artikel 7(5) der Richtlinie über Einlagensicherungssyteme (94/19/EG) hat die Kommission den Mindestdeckungsbetrag von €20.000 im dahingehend überprüft, ob irgendwelche Änderungen am Mindestdeckungsniveau notwendig sein könnten.