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Drittstaaten – Gleichwertigkeit / Konvergenz

Die Kommission steht mit den für die Rechnungslegung zuständigen Behörden von Ländern aus der ganzen Welt in Kontakt, um gemeinsam einheitliche Rahmenbedingungen für Finanzausweise von Unternehmen zu schaffen, die an internationalen Börsen notiert sind.

In dieser Hinsicht fördert die EU die Konvergenz der Rechnungslegungsstandards von Drittstaaten mit den International Financial Reporting Standards (IFRS).

Auf dem Weg zur vollständigen Konvergenz schlug die EU im Sinne der Vereinfachung grenzüberschreitender Notierungen vor, bestimmte nationale Rechnungslegungsstandards von Drittländern als gleichwertig mit den IFRS der EU anzusehen.

Bezüglich der Annäherung an die IFRS steht die EU in ständigem Dialog mit den USA. Eine der wichtigsten Errungenschaften auf dem Weg zu globalen Rahmenbedingungen zur Finanzberichterstattung war die Entscheidung der USA (15. November 2007) Übersetzung für diesen Link wählen , an den US-Börsen notierten Unternehmen die Rechnungslegung gemäß IFRS zu gestatten.

Auch mit Japan, China, Kanada, Südkorea und Indien steht die Kommission im Dialog über die Annäherung an die IFRS.

Im Dezember 2008 übernahm die Kommission eine Entscheidung und eine Verordnung, die US GAAP, Japanisches GAAP als gleichwertig mit IFRS anerkennt und Finanzberichte von Unternehmen, die GAAPs aus China, Canada, Indien oder Südkorea innerhalb der EU verwenden, vorübergehend bis 31. Dezember 2011 anerkennt. Seit 1. Januar 2009 können Unternehmen Finanzberichte nach IFRS der EU in den erwähnten Ländern erstellen, wohingegen Unternehmen dieser Länder, die in der EU börsennotiert sind, ihre nationalen Bilanzierungsvorschriften anwenden können.

Die Kommission prüft weiterhin die Rechnungslegungsvorschriften von Beitrittskandidaten und Partnerländern der Europäischen Nachbarschaftspolitik; dies sind insbesondere die Türkei und die Ukraine.

    Dokumente zum Thema:

    VerordnungAnwendbar ab
    DELEGIERTE VERORDNUNG (EU)pdf Nr. 310/2012 DER KOMMISSION vom 21.12.2011 zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 1569/2007 über die Einrichtung eines Mechanismus zur Festlegung der Gleichwertigkeit der von Drittstaatemittenten angewandten Rechnungslegungsgrundsätze gemäß den Richtlinien 2003/71/EG und 2004/109/EG des Europäischen Parlaments und des Rates1. Januar 2012
    EntscheidungAnwendbar ab
    DURCHFÜHRUNGSBESCHLUSS DER KOMMISSIONpdf vom 11.4.2012 zur Änderung der Entscheidung 2008/961/EG über die Verwendung der nationalen Rechnungslegungsgrundsätze bestimmter Drittländer und der International Financial Reporting Standards durch Wertpapieremittenten aus Drittländern bei der Erstellung ihrer konsolidierten Abschlüsse1. Januar 2012
    VerordnungAnwendbar ab
    DELEGIERTE VERORDNUNG (EU)pdf Nr. 311/2012 DER KOMMISSION vom 21.12.2011 zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 809/2004 zur Umsetzung der Richtlinie 2003/71/EG des Europäischen Parlaments und des Rates im Hinblick auf bestimmte Angaben für den Prospekt und auf Werbung1. Januar 2012
    EntscheidungAnwendbar ab
    2008/961/EG: Entscheidung der Kommission vom 12. Dezember 2008 über die Verwendung der nationalen Rechnungslegungsgrundsätze bestimmter Drittländer und der International Financial Reporting Standards durch Wertpapieremittenten aus Drittländern bei der Erstellung ihrer konsolidierten Abschlüsse (Bekannt gegeben unter Aktenzeichen K(2008) 8218) (Text von Bedeutung für den EWR) ABl. L 340, 19.12.20081. Januar 2009
    VerordnungAnwendbar ab
    Verordnung (EG) Nr. 1289/2008 der Kommission vom 12. Dezember 2008 zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 809/2004 zur Umsetzung der Richtlinie 2003/71/EG des Europäischen Parlaments und des Rates im Hinblick auf bestimmte Angaben für den Prospekt und auf Werbung (Text von Bedeutung für den EWR) ABl. L 340, 19.12.20081. Januar 2009