Lebensqualität :: Gesundheit > Überblick
Informationen können Ihr Leben retten
IKT können sich enorm auf alle Aspekte der Gesundheitsfürsorge auswirken, von der Information der Menschen über eine gesunde Lebensweise bis zur Bereitstellung neuer Werkzeuge für die Schaffung der Medikamente von morgen, vom Beitrag zu effizienteren und persönlicheren Gesundheitsfürsorgesystemen bis zu mobilen Medizintechnologien für zuhause.
Überblick ¦ Projektbeispiele
„Über 80 % aller europäischen Allgemeinärzte sind angeschlossen“
Alle Europäer wollen die beste Gesundheitsfürsorge für sich und ihre Familien. Doch Europa altert und verstärkt dadurch den Druck auf die Gesundheitsfürsorgesysteme, die bereits für rund 9 % des BIP der EU verantwortlich sind.
Allerdings ist das Gesundheitswesen sehr informationsintensiv. Daher können fortschrittliche IKT die Gesundheitsfürsorgesysteme kosteneffizienter machen, so dass mehr Mittel in die Gesundheitsfürsorge und weniger in deren Verwaltung fließen können. Elektronische Gesundheitsdienste werden somit zu einem wichtigen neuen weltweiten Wirtschaftszweig – eine Chance, die sich Europas Gesundheits- und IKT-Branche nicht entgehen lassen darf.
Bei elektronischen Gesundheitsdiensten geht es jedoch nicht nur um den Ersatz von Formularen durch intelligente Chipkarten – IKT können die Gesundheitsfürsorge auch individuell abstimmen. So werden Behandlungen wirksamer, und die Ärzte können Probleme schneller diagnostizieren oder sogar vorhersagen und damit vorbeugen.
Auch können IKT die Gesundheitsfürsorge unmittelbarer verbessern. Patienten können zuhause wie unterwegs zur Verbesserung ihrer Lebensqualität in Echtzeit überwacht werden. IKT spielen bei zahlreichen Behandlungen, etwa bei der medizinischen Bildgebung, eine Schlüsselrolle. Andere Bereiche des Gesundheitswesen wiederum können mit ihrer Hilfe – z. B. durch Nutzung von Supercomputern und Grids – leistungsfähigere Lösungen entwickeln.
Doch nicht allein die im Gesundheitswesen Tätigen schätzen diese Vorteile – gesundheitsbezogene Informationen, die im Internet in scheinbar unbegrenzter Menge zu haben sind, gehören dort zu den am häufigsten nachgefragten Themen.
Die Branche der elektronischen Gesundheitsdienste in Europa ist zersplittert. Daher muss durch Maßnahmen auf europäischer Ebene gewährleistet werden, dass die europäische Industrie in diesem strategischen Bereich eine Führungsrolle einnimmt und diese Vorteile allen Europäern zugänglich macht.
Weitere Einzelheiten und Direktlinks
- Initiativen
- Aktivitäten
- Siehe auch
- Einschlägige Initiativen
-
- Elektronische Gesundheitsdienste: Bessere Gesundheitsfürsorge für Europa: umfasst die Entwicklung von Initiativen auf dem Gebiet elektronischer Gesundheitsdienste (Aktionsplan für elektronische Gesundheitsdienste), einschlägige Forschung und Entwicklung sowie Anwendungen und deren Einführung. Abonnieren Sie den entsprechenden Newsletter [EN], um auf dem Laufenden zu bleiben.
- i2010: Einer der drei Schwerpunkte ist es, Integration, bessere öffentliche Dienstleistungen und Lebensqualität durch IKT zu fördern. Ergebnisse:
- Derzeit wird eine i2010-Vorreiterinitiative über IKT für ein selbständiges Leben in einer alternden Gesellschaft ausgearbeitet.
- Das EU-Gesundheitsportal ist jetzt online (siehe insbesondere den Abschnitt über elektronische Gesundheitsdienste).
- Eine Empfehlung über die Interoperabilität der elektronischen Gesundheitsdienste ist in Vorbereitung.
- Online-Gesundheitsdienste – Aktionsplan (April 2004): Darin wird erläutert, wie die IKT zur europaweiten Verbesserung der Gesundheitsfürsorge eingesetzt werden kann.
- Qualitätskriterien für gesundheitsbezogene Webportale (2003): Das Internet kann zwar gesundheitsbezogene Informationen und Dienste in einer Weise liefern, die früher undenkbar war, doch müssen Qualitätskriterien dafür sorgen, dass diese Informationen korrekt und sicher sind.
- Die EU widmet sich auch den Auswirkungen der IKT-Revolution auf die Gesundheit:
- Mehrere EU-Rechtsvorschriften zum Thema Gesundheitsschutz und Sicherheit am Arbeitsplatz gelten den gesundheitlichen Auswirkungen der Arbeit mit IKT-Geräten.
- Die Einführung von Mobilfunk- und Mobildatensystemen hat Sorgen über die möglichen Gesundheitsrisiken in Verbindung mit der Exposition gegenüber elektromagnetischen Feldern (EMF) aufkommen lassen.
- Einschlägige Aktivitäten
-
Schauen Sie sich ein paar einschlägige Projektbeispiele an, oder gehen Sie direkt zu
- Elektronische Gesundheitsdienste: Bessere Gesundheitsfürsorge für Europa: umfasst die Entwicklung von Initiativen auf dem Gebiet elektronischer Gesundheitsdienste (Aktionsplan für elektronische Gesundheitsdienste), einschlägige Forschung und Entwicklung sowie Anwendungen und deren Einführung. Abonnieren Sie den entsprechenden Newsletter [EN], um auf dem Laufenden zu bleiben;
-
dem Programm zur Unterstützung der IKT-Politik (2007-2013). Zu seinen Schwerpunkten gehören IKT für nachhaltige und vollständig kompatible Gesundheitsdienste;
- Dieses Programm stützt sich unter anderem auf das Programm eTEN. Darin wird auch elektronischen Gesundheitsdiensten Vorrang eingeräumt. Schwerpunkte sind Gesundheitsinformationsnetze, elektronische Gesundheitskarten und Krankenversicherungskarten, Erweiterung der Telemedizin sowie auf ganz Europa erweiterte Gesundheitsdienste und ähnliche Dienste;
- Gesundheitsinformationen: hin zu einem nachhaltigen Gesundheitsüberwachungssystem, das vergleichbare Informationen über die Gesundheit und das gesundheitsbezogene Verhalten der Bevölkerung sowie über Krankheiten und Gesundheitssysteme liefern kann;
- epractice.eu – einem neuen Dienst für Verantwortliche in den Bereichen elektronische Behördendienste, digitale Integration und Online-Gesundheitsdienste;
-
Technologien zum Schutz der Privatsphäre werden entwickelt, um zur Minimierung von Risiken wie Identitätsdiebstahl, diskriminierende Profilerstellung, ständige Überwachung oder Betrug beizutragen.
- Siehe auch
-
Aus dem Pressesaal und der Bibliothek zur Gesundheit:
- Good eHealth – Austausch vorbildlicher Verfahren auf dem Gebiet elektronischer Gesundheitsdienste (16. Februar 2007)
- Merkblatt zu elektronischen Gesundheitsdiensten: „Legally eHealth“: rechtliche Rahmenbedingungen (13. Februar 2007)
- Broschüre: Informationsgesellschaft und Gesundheit (Oktober 2006)
- Regionale Gesundheitsstudien (6. Oktober 2006)
- Bericht „User Needs in ICT Research for Independent Living“ mit Schwerpunkt auf Gesundheitsaspekten (Juni 2006)
- Die neuesten einschlägigen Nachrichten und Veröffentlichungen aus dem Pressesaal und der Bibliothek finden Sie in der rechten Spalte. Sie können auch Lebensqualität wählen, wenn Sie den Newsletter [EN] dieses Portals abonnieren.
Weitere interessante Internetseiten und Dokumente:
- Auch eine Verbesserung der Straßenverkehrssicherheit und unserer Fähigkeit zum Handeln bei Notfällen und Katastrophen kann Ihre Gesundheit stark beeinflussen: siehe Sicherheit und Verkehr.
- „Gesundheitsinformatik und Telemedizin“ ist sehr wichtig für den Wandel im Gesundheitswesen und bei den Sozialdiensten, so die Europäische Stelle zur Beobachtung des Wandels in „Health and Social Services - vision for the future“.
Letzte Änderung: März 2007