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Ein dynamisches Umfeld für den elektronischen Geschäftsverkehr in Europa
Der elektronische Geschäftsverkehr ermöglicht es den Unternehmen, an Verbraucher zu verkaufen und mit Partnern zu arbeiten, ohne physisch anwesend zu sein. Dadurch hilft er ihnen und insbesondere den KMU, die Vorteile des Binnenmarktes zu nutzen. So sinken die Preise, und Europas beste Produkte erreichen den Weltmarkt.
Überblick ¦ Projektbeispiele
Elektronischer Geschäftsverkehr ist viel mehr als nur elektronischer Handel – der Kauf und Verkauf über das Internet. Die Unternehmen nutzen zunehmend moderne Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT), um ihre Geschäftsprozesse und -systeme miteinander zu verknüpfen, und zwar
- intern: sie vernetzen Abteilungen, um bessere Produkte und schnellere Dienstleistungen effizienter zu liefern;
- mit denen ihrer Lieferanten, Vertriebspartner und anderen Partnern, was die Effizienz weiter steigert;
- mit Behörden, wodurch bürokratische Hindernisse im öffentlichen Sektor wie in der Privatwirtschaft abgebaut werden – siehe Elektronische Behördendienste;
- mit ihren Kunden, wodurch sie unmittelbarer auf neue Markttrends eingehen und weltweit verkaufen können.
Daher ermöglicht der elektronische Geschäftsverkehr neue Formen der Partnerschaft und lässt die Unternehmen besser arbeiten und bessere Produkte und Dienstleistungen anbieten.
„In Europa bieten sich besonders interessante Möglichkeiten“
Während die daraus resultierende Innovation weltweit Arbeitsplätze und Wirtschaftswachstum schafft, bieten sich besonders in Europa interessante Möglichkeiten, da durch den elektronischen Geschäftsverkehr viele Unternehmen – vor allem KMU – endlich die Vorteile des Binnenmarkts nutzen können.
Deshalb müssen die nationalen Rechtssysteme in Europa diesen neuen Chancen Rechnung tragen. In so unterschiedlichen Fragen wie Steuern, Urheberrecht, Verbraucherschutz und Schutz der Privatsphäre sind europäische Ansätze gefordert – siehe Initiativen.
In ähnlicher Weise lassen sich zahlreiche der technologischen und organisatorischen Herausforderungen, die der elektronische Geschäftsverkehr mit sich bringt, am besten in europäischer Zusammenarbeit bewältigen – siehe Aktivitäten.
Weitere Einzelheiten und Direktlinks
- Initiativen
- Aktivitäten
- Siehe auch
- Einschlägige Initiativen
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Mehr darüber finden Sie auf den folgenden Internetseiten:
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i2010: Der einheitliche europäische Informationsraum dient der Schaffung eines modernen, marktorientierten Rechtsrahmens für die digitale Wirtschaft:
- Vertrauen, Schutz der Privatsphäre und Sicherheit sind Voraussetzungen für den elektronischen Geschäftsverkehr – daher die Strategie für eine sichere europäische Informationsgesellschaft (31. Mai 2006)
- Die „eu“-Domäne der EU gibt jedem die Möglichkeit, sich mit einer europäischen Online-Identität zu präsentieren – dies hilft Unternehmen, die im ganzen Binnenmarkt tätig sein wollen, ohne mehrfache Internetpräsenzen aufzubauen.
- Elektronischer Geschäftsverkehr im europäischen Binnenmarkt:
- Die Richtlinie über den elektronischen Geschäftsverkehr (2000) ist Europas grundlegender Rechtsrahmen für den elektronischen Handel und Geschäftsverkehr im Binnenmarkt.
- Mehrwertsteuer-Vorschriften für die Rechnungsstellung gewährleisten, dass die Steuerbehörden aller Mitgliedstaaten die Gültigkeit elektronischer Rechnungen anerkennen.
- Mehrwertsteuer-Vorschriften für Hörfunk- und Fernsehdienste sowie bestimmte elektronisch erbrachte Dienstleistungen bedeuten, dass Unternehmen aus der EU keine Mehrwertsteuer mehr abzurechnen brauchen, wenn sie digitale Produkte in Länder außerhalb der EU liefern – was der Fall war, als es noch keine elektronischen Dienstleistungen gab.
- Siehe auch: Online-Datenbanken der Kommission über Steuer- und Zolldienste.
- Unter IKT-Wirtschaft und elektronischer Geschäftsverkehr finden Sie Analysen über den elektronischen Geschäftsverkehr in Europa und die Entwicklung politischer Konzepte in Bereichen wie:
- Rechtsrahmen für den elektronischen Geschäftsverkehr: Richtlinie über den elektronischen Geschäftsverkehr (2000) und nachfolgende Entwicklungen
- elektronische Marktplätze, die Unternehmen miteinander verbinden
- Messungen und Analysen des elektronischen Geschäftsverkehrs, einschließlich des Reifeindikators im Bereich des elektronischen Geschäftsverkehrs
- Verbraucherpolitik und elektronischer Handel: Teil der umfassenderen EU-Politik zur Stärkung des Vertrauens der Verbraucher in den Binnenmarkt
- Online-Finanzdienstleistungen: Möglichkeit für Verbraucher und Kleinanleger, Online-Finanzdienstleistungen bei vollem Schutz EU-weit nutzen zu können
- Fernabsatz von Finanzdienstleistungen: schützt Verbraucher im Privatkundengeschäft, z. B. bei Versicherungs- und Bankgeschäften, die per Telefon, Internet oder Brief vermarktet werden
- Auf der Seite über Technologien zum Schutz der Privatsphäre sind Projekte in verschiedenen Programmen der Kommission aufgeführt, die zur Minimierung von Risiken wie Identitätsdiebstahl, diskriminierende Profilerstellung, ständige Überwachung oder Betrug beitragen sollen.
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i2010: Der einheitliche europäische Informationsraum dient der Schaffung eines modernen, marktorientierten Rechtsrahmens für die digitale Wirtschaft:
- Einschlägige Aktivitäten
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Schauen Sie sich ein paar einschlägige Projektbeispiele an, oder gehen Sie direkt zu
- Forschungstätigkeiten: Lesen Sie die Einführung unter Forschung und Innovation, oder gehen Sie zu
- Neue Arbeitsumfelder – dort werden die Entwicklung politischer Konzepte sowie Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Gestaltung neuer Arbeitsumfelder und der Arbeitswelt in der vernetzten, wissensgestützten Wirtschaft behandelt.
- Allgegenwärtige und vertrauenswürdige Netz- und Dienstinfrastrukturen – einem der sieben Forschungsschwerpunkte des neuen IKT-Forschungsprogramms der EU (7. Rahmenprogramm, 2007-2013) – der u. a. den Sicherheitsproblemen gewidmet ist, die den elektronischen Geschäftsverkehr behindern.
- dem strategischen Ziel IKT für Vertrauen und Sicherheit unter dem 6. Rahmenprogramm (2002-2006), in dessen Rahmen dieses Thema auch behandelt wurde.
- weiteren strategischen Zielen des 6. Rahmenprogramms wie Softwaretechnologien und IKT für die Vernetzung von Unternehmen.
- Das neue Rahmenprogramm für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation umfasst in diesem Bereich zwei spezifische Programme:
- Das Programm zur Unterstützung der IKT-Politik (IKT-Förderprogramm). Es fördert Innovation und Wettbewerbsfähigkeit durch flächendeckende Einführung und optimierte Nutzung der IKT durch Bürger, Verwaltungen und Unternehmen.
- Das Programm für unternehmerische Initiative und Innovation. Es wird die Innovation u. a. durch die Förderung der Übernahme von IKT anregen.
- Das IKT-Förderprogramm stützt sich unter anderem auf das Programm eTEN, in dessen Mittelpunkt ebenfalls elektronische Dienste für den Geschäftsverkehr von KMU stehen.
- Europas elektronisches Zollumfeld:
- Das Projekt elektronischer Zoll zielt darauf ab, das papiergestützte Zollwesen EU-weit durch eine elektronische Abwicklung zu ersetzen und damit einen effizienteren und moderneren Zoll zu schaffen.
- Das System zur Überwachung der Beförderung und zur Kontrolle verbrauchsteuerpflichtiger Waren wird die Verfahren im Handel mit Alkohol, Tabak und Mineralölprodukten vereinfachen.
- eBusiness Watch: Beobachtung elektronischer Aktivitäten und ihrer Auswirkungen in verschiedenen Wirtschaftszweigen
- Netz zur Unterstützung des elektronischen Geschäftsverkehrs: Anlaufstelle für alle öffentlichen europäischen Initiativen auf dem Gebiet des elektronischen Geschäftsverkehrs auf nationaler, regionaler oder lokaler Ebene, die den Einsatz der IKT und des elektronischen Geschäftsverkehrs in den KMU fördern.
- Forschungstätigkeiten: Lesen Sie die Einführung unter Forschung und Innovation, oder gehen Sie zu
- Siehe auch
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Außerdem:
- KMU brauchen Hilfe, um sich an dieses komplexe und schwierige Umfeld anzupassen – siehe KMU.
- ... wie es Arbeitnehmer in ganz Europa tun – siehe Digitale Kompetenz.
Beispiele aus dem Pressesaal und der Bibliothek zum Thema elektronischer Geschäftsverkehr:
- Aktuelles: Verbraucherschutz: Europäische Kommission ergreift Maßnahmen zur Stärkung des Verbrauchervertrauens bei Internet-Transaktionen (8. Februar 2007)
- Bericht: Kleine und mittelständische Einzelhandelsunternehmen setzen zunehmend auf den elektronischen Handel, jedoch vorwiegend auf nationaler Ebene (8. Februar 2007)
- Bericht: Elektronischer Geschäftsverkehr in Europa 2006 (11. Januar 2007)
- In Zahlen: Das Internet und seine Nutzung durch europäische Unternehmen für den elektronischen Geschäftsverkehr (22. Dezember 2006)
- Konferenz: Europäischer Rechtsrahmen für elektronischen Geschäftsverkehr und Innovation (November 2006)
- Merkblatt 24: Schutz der Privatsphäre und Bekämpfung von Spam (Januar 2006)
- Merkblatt 11: Electrifying business (September 2005)
- Europäischer Innovationsanzeiger 2005: Untersuchung, wie gut jedes Land der EU seine innovativen Ideen in Ergebnisse umsetzt
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Letzte Änderung: März 2007