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Press releases and News :: Die regionalen Beiräte äußern sich zu ihrer Zukunft

Die regionalen Beiräte äußern sich zu ihrer Zukunft

(19/12/2012) Die Kommission und die regionalen Beiräte diskutieren über die Umsetzung der Regionalisierung in der neuen Gemeinsamen Fischereipolitik.

Die Kommission führt bei den regionalen Beiräten eine Konsultation zu ihrer zukünftigen Rolle und einem möglichen Regulierungsrahmen durch, die im September 2012 begann und voraussichtlich im Frühjahr 2013 abgeschlossen sein wird. Zum ersten Mal sind Vertreter des Aquakultursektors an diesen Diskussionen beteiligt, da die Kommission die Bildung eines Beirats für Aquakultur vorgeschlagen hat.

Die Reform der Gemeinsamen Fischereipolitik wird es ermöglichen, zu einer dezentralisierten Entscheidungsfindung, auf der Ebene eines lokalen Meeresbeckens, zu kommen, die lokale Fischer und Interessenvertreter direkt einbinden wird. Die regionalen Beiräte werden der Kommission und den Mitgliedstaaten weiterhin Empfehlungen zukommen lassen. Sie werden auch an der Gestaltung der Maßnahmen zum Fischereimanagement, die zur Erreichung der von Parlament und Rat festgelegten Ziele entwickelt wurden, mitwirken. Das gibt Fischern und Interessenvertretern die Möglichkeit, gemeinsam Maßnahmen zu erarbeiten, die an die Besonderheiten jedes Meeresbeckens angepasst sind.

Die regionalen Beiräte sind bereit, die Herausforderung anzunehmen, in einem regionalisierten Kontext zu arbeiten. Sie wollen auf der von ihnen begonnenen Arbeit weiter aufbauen und sich gemeinsam mit der Kommission und den Mitgliedstaaten darum bemühen herauszufinden, wie am besten zu dem neuen Rahmenwerk für regionalisierte Entscheidungsfindung beizutragen sei. Einvernehmliche Planung und ein klarer Kooperationsrahmen werden notwendig sein. Schließlich sind die Vertreter des Aquakultursektors sehr daran interessiert, die Arbeit zur Bildung des zukünftigen Beirats für Aquakultur aufzunehmen, der die Entwicklung der Aquakultur in der EU fördern soll.