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ACTIVITIES :: eTen :: Library :: eTEN Leaflet

eTEN Leaflet

Einführung von trans-europäischen elektronischen Diensten für alle

Einführung zu eTEN

Das Programm eTEN finanziert Maßnahmen, um elektronische Dienste in der ganzen Europäischen Union verfügbar zu machen.

Der technologische Fortschritt verändert fast alle Aspekte unseres Lebens. Vor allem die Entwicklung der Telekommunikation hat tief greifende Auswirkungen. In der Informationsgesellschaft können Unternehmen und Behörden immer mehr Dienste elektronisch anbieten. Gleichzeitig hat jeder Einzelnen eine größere Auswahl und mehr Möglichkeiten, um zum Beispiel computergestützt zu lernen oder medizinische Ratschläge über das Netz zu erhalten. Elektronische Dienste können den Bürgern auch helfen, sich besser in ihren Gemeinschaften zu integrieren, zum Beispiel durch Informationen uber lokale Ereignisse.

Die Einführung neuer Dienste dieser Art ist eine schwer wiegende Entscheidung, die Vorbereitung und Planung erfordert, um Kosten und Nutzen gegeneinander abzuwägen. Unternehmen und Behörden wollen sicherstellen, dass sich ihre Investitionen lohnen. Sie streben an, Verbrauchern und Bürgern bessere Dienste zu bieten..

Der Erfolg elektronischer Dienstleistungen ist besonders schwer vorherzusagen, wenn sie Landesgrenzen überschreiten. Es können Sprachprobleme und Probleme mit der Kompatibilität der einzelnen DV-Anwendungen auftreten. Auch Kundendienst, Aktualisierung der Inhalte, Verwaltung der physischen Lager, Auslieferung, Vermarktung und Werbung müssen gegebenfalls an die örtlichen Gegebenheiten angepasst werden.

Hier kommt eTEN zum Zuge.

Das eTEN-Programm der Europäischen Gemeinschaft (früher TEN-Telekom) gewährt Konsortien aus öffentlichen und privaten Organisationen finanzielle Unterstützung und versetzt sie so in die Lage, in der ganzen Europäischen Union elektronische Dienste anzubieten. Sein Schwerpunkt liegt auf den kritischen Phasen Validierung und Einführung einer Dienstleistung, wenn Annahmen über Betriebskosten, mögliche Einnahmen, Ersparnisse und öffentlichen Nutzen geprüft werden. Im Rahmen des Programms übernimmt die Europäische Gemeinschaft

Die derzeitigen Schwerpunkte von eTEN sind Anwendungen und Basisdienste in den Bereichen elektronische Behördendienste, Online-Gesundheitsfürsorge, digitale Integration, elektronisches Lernen sowie Vertrauen und Sicherheit.

 

So funktioniert eTEN

Erfolge von eTEN

Zuschüsse erhielten in letzter Zeit Projekte mit folgenden Zielen:

  • Online-Zugang zu fortschrittlichen satellitengestützten Erdbeobachtungsdaten für Katastrophenschutzbehörden als Hilfe bei der Hochwasserverhütung
  • Fernüberwachung von Asthmakranken
  • Einsatz von Callcenter-Technologie, um so älteren Personen und Behinderten eine häusliche Pflege rund um die Uhr zu bieten
  • neue Dienste für Bildungseinrichtungen in Europa, um sie zum Beispiel über das Internet mit dem europäischen fotografischen Erbe bekannt zu machen
  • Einführung eines Dienstes für die Online-Streitbeilegung, durch den Käufer und Verkäufer Zugang zu einem wirksamen, transparenten, unabhängigen und fairen außergerichtlichen Verfahren erhalten

Wer kann sich bewerben?

Wie bewirbt man sich

Für das eTEN-Programm werden ein- oder zweimal im Jahr Aufforderungen zur Einreichung von Vorschlägen veröffentlicht. Damit Konsortien ausreichend Zeit für die Erstellung eines Vorschlags haben, gilt eine Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen normalerweise ungefähr drei Monate. Auf den eTEN-Internetseiten wird ein Informationspaket zur Verfügung gestellt.

Ein Konsortium kann dann einen Vorschlag für die Marktvalidierung eines neuen Dienstes einreichen oder einen Antrag auf Unterstützung bei seiner ersten Einführung stellen.

Ein Vorschlag für eine Marktvalidierung muss klar darstellen, was validiert werden soll und welche Kriterien bei der Entscheidung über die Einführung des Dienstes eine Rolle spielen werden. Während des Validierungsverfahrens überwacht die Kommission die Leistungen des Projekts und überprüft regelmäßig die Ergebnisse. Nach Abschluss der Validierung muss ein Geschäftsplan oder ein gleichwertiges Dokument vorliegen. Auf dieser Grundlage kann das Konsortium dann entscheiden, ob es den Dienst einführt oder nicht.

Ein Projekt zur ersten Einführung stützt sich auf einen klaren und vollständigen Geschäftsplan (oder etwas Entsprechendes im öffentlichen Sektor) sowie den dazugehörigen Investitionsplan. Der Gemeinschaftszuschuss ergänzt die Eigeninvestitionen des Konsortiums. Da Einführungsprojekte direkt auf den Markt treten, muss klar sein, dass durch die Förderung keine Gefahr von Wettbewerbsverzerrungen entsteht.

 

Elektronische Dienste in der Sicht der Gemeinschaft

eTEN ist das wichtigste Instrument des Aktionsplans eEurope 2005. Ziel dieses Aktionsplans ist es, jedermann die Möglichkeit der Beteiligung an der weltweiten Informationsgesellschaft zu bieten und so günstige Voraussetzungen für Privatinvestitionen und neue Arbeitsplätze zu schaffen, die Produktivität zu steigern und öffentliche Dienstleistungen zu modernisieren.

eTEN trägt zu diesem Ziel bei, weil es europaweite Dienste von gemeinsamem Interesse unterstützt, die andernfalls - wegen der mit den Anfangsinvestitionen und der Einführung verbundenen Schwierigkeiten - vielleicht nicht entstanden wären. So könnte es etwa unklar sein, ob sich die Investitionen in einen Dienst rasch bezahlt machen.

eTEN soll den Menschen ermöglichen, uneingeschränkt an der Informationsgesellschaft teilzunehmen, und Unternehmen und Einrichtungen dazu anregen, ihre Dienste auch Gruppen und Nutzern anzubieten, die andernfalls an den Rand gedrängt werden könnten.

eTEN soll der Tendenz entgegenwirken, dass Sprachgruppen und nationale Verwaltungsgrenzen den Fluss elektronischer Dienste unterbrechen. Darin ist es Teil der laufenden Bemühungen um die Schaffung eines europäischen Binnenmarktes, in dem sich Menschen, Waren und Dienstleistungen frei zwischen den EU-Mitgliedstaaten hin und her bewegen können.

 


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