Impfung

Strategie

Impfungen bieten Menschen einen Immunschutz vor Krankheiten, die von Viren oder Bakterien verursacht werden, und sind zweifelsohne eine der kostengünstigsten verfügbaren Maßnahmen zum Schutz der öffentlichen Gesundheit. Flächendeckende Impfprogramme haben die Pocken ausgerottet und Europa von der Kinderlähmung befreit.

Nationale Ebene

Alle EU-Länder empfehlen Impfungen gegen ernstzunehmende, mitunter lebensbedrohliche Krankheiten. Einige Impfstoffe werden jedoch weiterhin unterschätzt und nicht oft genug eingesetzt.

EU-Ebene

Die Kommission möchte die EU-Länder dabei unterstützen, die Durchimpfungsrate bei Krankheiten, die mit einem entsprechenden Impfstoff verhindert werden können, konstant zu halten oder zu erhöhen. Dazu

  • unterstützt sie die Einführung von Impfstoffen gegen Gebärmutterhalskrebs ,
  • fördert sie die Impfung gegen die saisonale Grippe bei Menschen, bei denen im Falle einer Infektion das Risiko einer schweren Erkrankung besteht („Risikogruppen“). In der am 22. Dezember 2009 verabschiedeten Empfehlung des Rates werden die EU-Länder dringend dazu aufgerufen, sich dafür einzusetzen, dass bis zur Wintersaison 2014/2015 jedes Jahr 75 % der Menschen, die einer Risikogruppe angehören, gegen die saisonale Grippe geimpft werden,
  • fordert sie die EU-Länder dazu auf, sicherzustellen, dass möglichst viele Kinder die wichtigsten Kinderimpfungen erhalten.

Die Europäische Kommission unterstützt die EU-Länder außerdem bei der Entwicklung einer Impfstrategie zur Bekämpfung der H1N1-Pandemie  (allgemein bekannt als „Schweinegrippe“).