Grippe

Impfungen spielen beim Schutz von Menschen vor der Grippe (Influenza) eine zentrale Rolle.

Um den europäischen Bürgern den Zugang zu sicheren und wirksamen Impfstoffen zu gewährleisten, arbeitet die Kommission mit mehreren Stellen zusammen:

Saisonale Impfstoffe

Die Viren der saisonalen Grippe verändern sich von Jahr zu Jahr. Daher müssen Impfstoffe auch jedes Jahr erneuert werden, damit ihre Wirkung sichergestellt ist. Obwohl es sichere und wirksame Impfstoffe gibt, lass sich nicht genügend Europäer impfen.

Am 22. Dezember 2009 verabschiedete der Europäische Rat eine Empfehlung zur Impfung gegen die saisonale Grippe. Ziel ist es, die Durchimpfungsrate in Risikogruppen zu erhöhen, nämlich auf 75 % bis zum Jahr 2015.

Pandemische Impfstoffe

Beim Ausbrauch einer Pandemie kann ein Impfstoff erst dann hergestellt werden, wenn der neue Virus, der die Pandemie verursacht, identifiziert worden ist. Es vergehen mehrere Monate, bis ein spezifischer pandemischer Impfstoff verfügbar ist.

Zusammen mit der EMA arbeitete die Europäische Kommission daran, das Zulassungsverfahren für das Inverkehrbringen von Impfstoffen im Falle einer offiziell erklärten Pandemie zu beschleunigen. Da Zulassungen auf begrenztem Datenmaterial basieren, entwickelte die Kommission außerdem in Zusammenarbeit mit der EMA, dem ECDC und weiteren beteiligten Interessengruppen ein wirksames System zur Überwachung von Nebenwirkungen, die beim Einsatz eines Impfstoffs auftreten können.

Im Falle einer Pandemie unterstützt die Kommission die EU-Länder zudem bei der Koordinierung ihrer Reaktionen, einschließlich der impfstoffbezogenen Maßnahmen.

Im Jahr 2009 hat die Kommission die EU-Länder bei der Entwicklung einer  Übersetzung für diesen Link wählen English (en) (allgemein bekannt als „Schweinegrippe“) unterstützt.