Politik

Mark Twain sagte einmal: „Mit dem Rauchen aufzuhören ist kinderleicht. Ich habe es schon tausend Mal geschafft.“

Tabakkonsum ist weitaus das größte vermeidbare Gesundheitsrisiko in der Europäischen Union. Tabak ist die Hauptursache für vorzeitiges Sterben in der EU und jedes Jahr verantwortlich für fast 700 000 Todesfälle. Rund 50 % der Raucher sterben vorzeitig – durchschnittlich 14 Jahre früher als Nichtraucher.

Raucher leben mehr Jahre ihres Lebens bei schlechter Gesundheit. Viele Krebsarten, Herz-, Kreislauf- und Atemwegserkrankungen werden mit dem Tabakkonsum in Verbindung gebracht. Die Tabaksucht verursacht mehr Probleme als Alkohol, Drogen, Bluthochdruck, Übergewicht oder erhöhte Cholesterinwerte.

Trotz erheblicher Fortschritte in den letzten Jahren gibt es in der EU nach wie vor viele Raucher: 28 % der Gesamtbevölkerung und sogar 29 % der jungen Europäerinnen und Europäer zwischen 15 und 24 Jahren.

Politische Prioritäten

Um hier Abhilfe zu schaffen, haben die Europäische Union und die EU-Länder verschiedene Maßnahmen zur Eindämmung des Tabakkonsums in Form von Rechtsvorschriften, Empfehlungen und Informationskampagnen ergriffen.

Dazu gehören:

Von der öffentlichen Gesundheit her betrachtet zielen die Maßnahmen darauf ab, die Bürgerinnen und Bürger vor den gefährlichen Auswirkungen des Rauchens und anderer Formen des Tabakkonsums, u. a. vor Passivrauchen, zu schützen. Im Wesentlichen sind sie dazu gedacht, Rauchern dabei zu helfen, mit dem Rauchen aufzuhören oder erst gar nicht anzufangen. Besondere Aufmerksamkeit wird dabei jugendlichen Raucherinnen und Rauchern geschenkt, da Tabak ein Erzeugnis mit Suchtwirkung ist und 94 % der Raucher vor ihrem 25. Lebensjahr mit dem Rauchen beginnen.

Tabakerzeugnisse

Angesichts des beträchtlichen grenzüberschreitenden Handels mit Tabakerzeugnissen und der Unterschiede bei den nationalen Rechtsvorschriften sind für diese Erzeugnisse EU-weite Vorschriften erforderlich. Sie gewährleisten, dass alle Verbraucherinnen und Verbraucher in der EU den gleichen Schutz erhalten. Die neue Richtlinie über Tabakerzeugnisse Choose translations of the previous link български (bg) čeština (cs) eesti keel (et) ελληνικά (el) English (en) español (es) français (fr) italiano (it) latviešu valoda (lv) lietuvių kalba (lt) magyar (hu) Malti (mt) Nederlands (nl) polski (pl) português (pt) română (ro) slovenčina (sk) slovenščina (sl) suomi (fi) svenska (sv) euskara (eu) , die Vorschriften über Herstellung, Aufmachung und Verkauf von Tabakerzeugnissen und verwandten Produkten enthält, wurde am 3. April 2014 unterzeichnet.

Internationale Ebene

Die EU arbeitet auch mit ihren internationalen Partnern Choose translations of the previous link български (bg) čeština (cs) dansk (da) Deutsch (de) eesti keel (et) ελληνικά (el) English (en) español (es) français (fr) italiano (it) latviešu valoda (lv) lietuvių kalba (lt) magyar (hu) Malti (mt) Nederlands (nl) polski (pl) português (pt) română (ro) slovenčina (sk) slovenščina (sl) suomi (fi) svenska (sv) zusammen, um den weltweiten Tabakkonsum zu verringern. Die EU-Mitgliedstaaten sind zusammen mit der Europäischen Kommission aktive Partner des WHO-Rahmenübereinkommens zur Eindämmung des Tabakkonsums – eine rechtsverbindliche internationale Übereinkunft, die die Minderung der schädlichen gesundheitlichen und wirtschaftlichen Auswirkungen des Tabakkonsums zum Ziel hat.