Zusammenarbeit bei der Technologiefolgenabschätzung im Gesundheitswesen

Im Rahmen des Gesundheitsprogramms der EU wurde im Jahr 2010 eine Gemeinsame Aktion zur Technologiefolgenabschätzung im Gesundheitswesen (HTA) ins Leben gerufen, an der Vertreter der EU-Mitgliedstaaten sowie der EFTA- und der EWR-Länder beteiligt sind.

Koordinator der Gemeinsamen Aktion

Dänemark (vertreten durch die nationale Gesundheitsbehörde) koordiniert die Gemeinsame Aktion durch das Sekretariat des kooperativen Projekts EUnetHTA (Europäisches Netz für Technologiefolgenabschätzung im Gesundheitswesen).

Sitzungen

Die Gemeinsame Aktion wurde nach den im Jahr 2009 abgehaltenen vorbereitenden Sitzungen Übersetzung für diesen Link wählen English (en) im Januar 2010 formell eingeleitet und wird bis Ende 2012 laufen. Im Zentrum der Durchführung des Projekts stehen zwei jährlich stattfindende Sitzungen: die Jahressitzung des Interessengruppenforums, das sich aus Vertretern europäischer Dachorganisationen aus den Bereichen Industrie, Patienten/Verbraucher, Gesundheitsfachkräfte und Finanzierung im Gesundheitsbereich zusammensetzt, sowie die Plenarversammlung der Gemeinsamen Aktion, an der alle beteiligten Agenturen und Beobachter aus dem Interessengruppenforum teilnehmen. Beide Veranstaltungen finden jedes Jahr im Mai statt.

Gemeinsame Aktion zur Technologiefolgenabschätzung im Gesundheitswesen (HTA)

Dieses im Rahmen des EU-Gesundheitsprogramms finanzierte Projekt dient

  • der Vereinfachung der effizienten Nutzung von HTA-Ressourcen in Europa;
  • der Schaffung eines dauerhaften Systems zum Wissensaustausch im Bereich HTA;
  • der Förderung vorbildlicher Verfahren für Methoden und Prozesse im Bereich HTA.

Umsetzung

Die Exekutivagentur Gesundheit und Verbraucher setzt das Gesundheitsprogramm der EU um, verwaltet die ausgewählten Projekte und entwickelt das System der Gemeinsamen Aktion weiter.