Organisation der Gesundheitssysteme

Gesundheitssysteme spielen eine zentrale Rolle in modernen Gesellschaften: Sie helfen den Menschen, ihre Gesundheit zu erhalten und zu stärken. In den letzten zehn Jahren haben die Probleme der europäischen Gesundheitssysteme zugenommen:

  • Anstieg der Kosten für die Gesundheitsversorgung,
  • wachsende Nachfrage nach Gesundheitsleistungen aufgrund der Bevölkerungsalterung, chronischer Krankheiten und Mehrfacherkrankungen,
  • Personalmangel und ungleichmäßige Verteilung von Beschäftigten im Gesundheitswesen,
  • ungleiche Behandlung und unterschiedliche Zugangsmöglichkeiten zu Gesundheitsversorgung.

Wenn die Mitgliedstaaten in Zukunft hochwertige Gesundheitsdienste für alle anbieten wollen, müssen ihre Gesundheitssysteme resistenter gemacht werden und für künftige Herausforderungen besser gerüstet sein. Sie müssen dies erreichen, indem sie kosteneffizient und finanziell nachhaltig wirtschaften.

Informationsblätter zu den Gesundheitssystemen

Die Kommission hat verschiedene Informationsblätter über die Gesundheitssysteme erstellt. Diese basieren auf Angaben der EU-Länder und des Europäischen Observatoriums für Gesundheitssysteme und Gesundheitspolitik sowie intern durchgeführten Analysen.

  • Nationale Gesundheitssysteme
  • Humanressourcen in Gesundheitssystemen Übersetzung für diesen Link wählen English (en)
  • Vergleich der Organisation von Gesundheitssystemen Übersetzung für diesen Link wählen English (en)

Anhand dieser Informationsblätter können auf einen Blick Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den europäischen Gesundheitssystemen aufgezeigt und damit auch gemeinsame Probleme und Lösungen ermittelt werden.

Gesundheitsausgaben

Das System der Gesundheitskonten (System of Health Accounts – SHA), das sowohl öffentliche wie auch private Gesundheitsausgaben erfasst, ist ein gemeinsames Werk der OECD, der WHO und der Europäischen Kommission. Dank dieses Systems ist ein EU-weiter Vergleich nationaler Daten zu Gesundheitsausgaben, ein Einblick in die Art und Weise der Mittelverwendung und eine Beobachtung gesundheitspolitischer Auswirkungen möglich.

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