Sexuell übertragbare Krankheiten

Politik

Die Notifizierung von Daten zu sexuell übertragbaren Krankheiten wird in den einzelnen EU-Mitgliedsländern unterschiedlich gehandhabt. Die Überwachungssysteme unterscheiden sich hinsichtlich der Abdeckung, der Vollständigkeit und der Repräsentativität. Daher können zahlenmäßige Vergleiche zwischen den Ländern irreführend sein.

Politik auf EU-Ebene

Die Politik der Europäischen Kommission verfolgt folgende Ziele:

  • Verbesserung der Vergleichbarkeit von Daten durch verbesserte Notifizierung und Vergleichbarkeit nationaler Daten;
  • Sensibilisierung für die Risiken sexuell übertragbarer Krankheiten;
  • Unterstützung der Prävention von sexuell übertragbaren Krankheiten;
  • Anleitung zur Kontrolle sexuell übertragbarer Krankheiten, mit Schwerpunkt auf den am weitesten verbreitesten sexuell übertragbaren Krankheiten – Chlamydien;

Forum für sexuelle Gesundheit

Um die politischen Maßnahmen umzusetzen, kommen die Europäische Kommission, Vertreter der EU-Mitgliedstaaten, Jugendvertreter und Wissenschaftler im Forum für sexuelle Gesundheit  zusammen.

Interessengruppen sind zur Teilnahme an der laufenden Debatte aufgerufen, die folgende Themen zum Gegenstand hat:

  • Verbesserung der Erhebung von Daten zu sexuell übertragbaren Krankheiten wie
  • - Chlamydien
    - Gonorrhoe
    - Hepatitis B
    - Hepatitis C
    - HPV
    - Syphilis.

  • Austausch bewährter Verfahren im Bereich Kontrolle, Überwachung und Vermeidung sexuell übertragbarer Krankheiten

Weitere Informationen finden Sie im Epidemiologischen Jahresbericht zu übertragbaren Krankheiten.