Politik

Die Pläne der Kommission zum Abbau der gesundheitlichen Ungleichheit sind in der am 20. Oktober 2009 veröffentlichten Mitteilung der Europäischen Kommission mit dem Titel „Solidarität im Gesundheitswesen: Abbau gesundheitlicher Ungleichheit in der EU“ Übersetzung für diesen Link wählen English (en) verankert.

In Bezug auf die Gesundheit bestehen zwischen den Ländern der EU große Unterschiede, z. B.:

  • die Wahrscheinlichkeit, dass ein Kind noch vor seinem ersten Geburtstag stirbt, variiert um den Faktor fünf;
  • die Lebenserwartung zum Zeitpunkt der Geburt variiert um 8 Jahre (bei Frauen) bzw. um 14 Jahre (bei Männern).

In allen Ländern wird der Krankheitsgrad und das Sterbealter stark von Faktoren wie Beschäftigung, Einkommen, Dauer der Ausbildung und ethnische Zugehörigkeit beeinflusst.

Die EU setzt sich direkt (im Rahmen der EU-Politik) und indirekt (über nationale Behörden und Interessengruppen) für den Abbau dieser gesundheitlichen Ungleichheit ein.

EU-Politik

Die folgenden politischen Maßnahmen der EU spielen alle beim Abbau der gesundheitlichen Ungleichheit eine Rolle:

Zusammenarbeit mit den EU-Ländern

  • Eine Expertengruppe Übersetzung für diesen Link wählen English (en) mit Mitgliedern aus Ländern inner- und außerhalb der EU, der WHO, der OECD und des Europarats tauscht Informationen und bewährte Verfahren im Bereich der gesundheitlichen Ungleichheit aus und liefert Beiträge zur Politikentwicklung.
  • Die EU-Länder haben gemeinsame Ziele festgelegt, zu denen auch der Abbau von gesundheitlicher Ungleichheit und von Unterschieden im Zugang zur Gesundheitsversorgung gehört (mehr Informationen in der offenen Koordinierungsmethode).