Nanotechnologie

Sicherheitsbewertung

Nanotechnologien bieten nicht nur entschiedene Vorteile, sondern können auch Risiken aufweisen, die eingedämmt werden müssen.

Die EU steht vor der Aufgabe, diese potenziellen Risiken zu bewerten, entsprechende Rechtsvorschriften umzusetzen und die Öffentlichkeit und interessierte Kreise darüber zu informieren, welcher Art diese Risiken sind und wie ihnen entgegengewirkt werden kann.

Risikobewertung

Für technologische Innovationen gilt, dass ihre Sicherheit nachgewiesen sein muss, damit sie an die Verbraucher weitergegeben werden können. Die EU-Rechtsvorschriften zielen darauf ab, ein hohes Schutzniveau für die öffentliche Gesundheit und ein hohes Sicherheitsniveau für Verbraucher, Arbeitnehmer und Umwelt zu gewährleisten.

Die Europäische Kommission verfolgt mit der Risikobewertung von Nanotechnologien folgende Ziele:

  • Überprüfung der Risikobewertungsverfahren und Entwicklung von Konzepten für die Risikobewertung
  • Festlegung von Prioritäten für die Forschungsförderung in diesem Bereich
  • Prüfung des rechtlichen Rahmens und Unterstützung der einschlägigen Initiativen der EU
  • Weitergabe von Wissen an europäische und internationale Einrichtungen wie CEN, OECD, ISO und andere Stellen
  • Förderung des Dialogs zwischen der Kommission und beteiligten Kreisen, Bürgern und internationalen Behörden

Mehr Informationen zur Risikobewertung durch die EU

Wissenschaftliche Stellungnahmen (SCENIHR , SCCS , EBLS)

Risikobewertung und Dialog auf EU-Ebene 

Internationale Konferenz über Risikobewertung (Global risk assessment dialogue) 

Nanotechnologien – eine vorläufige Risikoanalyse  (2004)