Strategie

Chronische Krankheiten belasten die Betroffenen über einen langen Zeitraum und verlaufen im Allgemeinen langsam. Einige chronische Krankheiten – Herz- und Gefäßkrankheiten, Krebs, chronische Atemwegserkrankungen, Diabetes, psychische Erkrankungen – zählen zu den Hauptursachen für kranheitsbedingte Todesfälle.

Die Entstehung dieser chronischen Krankheiten wird durch vier Risikofaktoren begünstigt: Rauchen, übermäßiger Alkoholgenuss, ungesunde Ernährung, Bewegungsmangel. Maßnahmen zur Vermeidung müssen demnach hier ansetzen. Sie können jedoch nur dann Wirkung zeigen, wenn sie zielgerichteter Gesundheitsförderung, Prävention und Früherkennung beruhen.

Nur mit einem integrierten, bereichsübergreifenden Ansatz auf allen Ebenen, von der Basis bis zu den politischen Entscheidungsträgern, können chronische Krankheiten eingedämmt werden.

Soziale und Umweltfaktoren spielen ebenfalls eine wichtige Rolle bei der Entwicklung chronischer Krankheiten. Hinsichtlich der Belastung durch solche Faktoren und des Zugangs zu Prävention und Kontrolle zeichnen sich erhebliche Unterschiede ab, die es abzubauen gilt.

EU-Initiativen

Die EU verfolgt einen umfassenden Ansatz zur Bewältigung der mit chronischen Krankheiten in Europa verbundenen Probleme:

Zur Bekämpfung von Krebs Übersetzung für diesen Link wählen English (en) fördert die EU die Zusammenarbeit durch eine Partnerschaft Übersetzung für diesen Link wählen English (en) , in die sich die verschiedensten Interessenträger aus der ganzen EU einbringen können.

Auch die EU-Maßnahmen zur Bekämpfung von HIV und Aids, das seit der Einführung wirksamer retroviraler Medikamente zu den chronischen Erkrankungen gezählt werden kann, verringern die Belastung durch chronische Krankheiten insgesamt.

Koordination – EU und Regierungen der Mitgliedsländer

Der Reflexionsprozess zu chronischen Krankheiten Übersetzung für diesen Link wählen български (bg) čeština (cs) dansk (da) eesti keel (et) ελληνικά (el) English (en) español (es) français (fr) italiano (it) latviešu valoda (lv) lietuvių kalba (lt) magyar (hu) Malti (mt) Nederlands (nl) polski (pl) português (pt) română (ro) slovenčina (sk) slovenščina (sl) suomi (fi) svenska (sv) bringt die Mitgliedsländer und die Kommission in einem koordinierten Einsatz gegen die Belastung durch chronische Krankheiten zusammen.  

UN-Erklärung

2011 nahm die Generalversammlung der Vereinten Nationen mit Unterstützung durch die EU eine politische Erklärung zur Prävention und Bekämpfung nichtübertragbarer Krankheiten an. Diese Erklärung bezeichnet chronische Krankheiten als große Herausforderung für die Entwicklung im 21. Jahrhundert und fordert die Weltgesundheitsorganisation auf, weltweite Maßnahmen einzuleiten.