Mortalität

Die häufigsten Todesursachen in der EU sind:

  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Krebs
  • Erkrankungen der Atemwege

Diese Erkrankungen können oftmals vermieden werden. Anders gesagt, mit zuverlässigen Daten zu den Todesursachen können gesundheitspolitische Maßnahmen verbessert, ein guter Gesundheitszustand gefördert und gesundheitliche Ungleichheit abgebaut werden.

Die Aufgabe der Kommission ist es, den politischen Entscheidungsträgern und der Öffentlichkeit nützliche Instrumente zur Überwachung der Sterblichkeitsstatistiken bereitzustellen.

Quellen

Daten zu Todesursachen Übersetzung für diesen Link wählen English (en) werden anhand der Sterbeurkunden der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ermittelt. Eurostat erfasst die nationalen und regionalen Daten und veröffentlicht die dazu gehörenden Statistiken auf Grundlage der Internationalen Klassifikation der Krankheiten (ICD) der WHO.

Eurostat-Daten

Die Verordnung (EU) Nr. 328/2011 betreffend Statistiken über Todesursachen legt fest, wie Eurostat Daten zu Todesursachen erfasst. Im Jahr 2012 überarbeitete Eurostat die Europäische Kurzliste und lieferte Daten für 86 Todesursachen aus der ICD-Klassifikation der Krankheiten. Abgesehen von absoluten Zahlen und Bruttosterbeziffern (CDR = crude death rate) veröffentlicht Eurostat:

  • Daten zur standardisierten Sterbeziffer (SDR = standardised death rate) auf Grundlage der Europäischen Standardbevölkerung, um die Vergleichbarkeit im zeitlichen Verlauf und zwischen den Ländern zu verbessern
  • regionale Sterblichkeitsdaten im vollständigen Atlas zur Sterblichkeit in der EU oder für einzelne Teile in den jährlichen Aktualisierungen des statistischen Atlasses – Eurostat-Jahrbuch der Regionen
  • Daten zu Todesursachen

EU-Finanzierung für eine bessere Analyse

Die von der Kommission finanzierten Projekte zur Verbesserung der Analyse von Todesursachen Übersetzung für diesen Link wählen English (en) haben folgende Ziele:

  • Automatisierung der Patientendaten
  • Erarbeitung von Indikatoren zur Standardisierung der Sterblichkeitsdaten auf EU-Ebene und zur Ermittlung gesundheitlicher Ungleichheit.