Zusammenarbeit mit den Mitgliedstaaten

Die GD Gesundheit und Lebensmittelsicherheit der Europäischen Kommission (SANTE) arbeitet mit den Mitgliedstaaten zusammen, um deren Kapazität der Mittelverwaltung im Gesundheitswesen zu verbessern.

Die Mitgliedstaaten sind in vollem Umfang für die Gesundheitsversorgung zuständig: Sie bestimmen Investitionsvorhaben im Gesundheitssektor und setzen sie um. Was die Europäischen Struktur- und Investitionsfonds (ESIF) Übersetzung für diesen Link wählen български (bg) čeština (cs) dansk (da) eesti keel (et) English (en) English (en) español (es) français (fr) italiano (it) latviešu valoda (lv) lietuvių kalba (lt) magyar (hu) Malti (mt) Nederlands (nl) polski (pl) português (pt) română (ro) slovenčina (sk) slovenščina (sl) suomi (fi) svenska (sv) anbelangt, koordinieren die Mitgliedstaaten Geltungsbereich und Finanzierungsmodalitäten mit der Europäischen Kommission. Anschließend setzen die Mitgliedstaaten die Investitionen auf nationaler Ebene um.

Beispiele, bei denen Strukturfonds für gesundheitsrelevante Projekte eingesetzt werden (nach Mitgliedstaat und Region geordnet unter „Gesundheit“).

Dialog der Mitgliedstaaten

Die Kommission unterstützt den Dialog der Mitgliedstaaten über die besten Investitionsmethoden für Gesundheitsprojekte.

Im Rahmen des Reflexionsprozesses über die Gesundheitssysteme (2012–2013) tauschte eine Arbeitsgruppe der Mitgliedstaaten Erfahrungen aus und definierte gemeinsame „Erfolgsfaktoren für effizienten Einsatz der Strukturfonds im Gesundheitswesen“.

Die Gruppe erstellte einen Dokumentensatz, der Behörden im Gesundheitswesen die Verwaltung dieser Fonds oder die Beratung zu ihrer Umsetzung erleichtern soll.

Er enthält strategische Grundsätzen und konkrete Empfehlungen für eine effiziente Planung, Gestaltung, Verwaltung und Bewertung von Finanzierungsvorhaben im Gesundheitsbereich.

Technische Unterstützung

Der oben genannte Dialog führte zu der Aktion „effiziente Nutzung der europäischen Struktur- und Investitionsfonds (ESI-Fonds) für Investitionen im Gesundheitssektor“ im Rahmen des Gesundheitsprogramms.

Dabei wurde eine Karte der von den Mitgliedstaaten im Rahmen der ESIF 2014–2020 geplanten Finanzhilfen erstellt und umfassende Leitlinien für Gesundheitsbehörden zum Zweck erfolgreicher Investitionen formuliert.

In einem Leitfaden wird erläutert, wie Planung und Durchführung von Investitionen im Gesundheitsbereich effizient angegangen werden können. Ein Dokumentensatz für Fach- und Führungskräfte behandelt unter anderem Instrumente und Mechanismen der ESIF 2014–2020, Bewertung von Investitionen, Aufforderungen zur Einreichung von Vorschlägen, Indikatoren sowie neue Konzepte und Modelle in der Gesundheitssorge.

In zwölf nationalen und zwei makroregionalen Workshops konnten sich die Mitgliedstaaten über Aspekte von gemeinsamem Interesse in den ESIF für das Gesundheitswesen austauschen.

Die Aktion wurde von EY Prag durchgeführt und von der Kommission im Rahmen eines Vertrags der Exekutivagentur für Verbraucher, Gesundheit, Landwirtschaft und Lebensmittel (CHAFEA) verwaltet.