Koordinierung zwischen Politikbereichen

Um eine angemessene Antwort auf Gesundheitsprobleme zu gewährleisten, sind gemeinsame Strategien und Initiativen zur Koordinierung gesundheitsrelevanter Politikbereiche erforderlich. Die Kommission koordiniert mehrere bereichsübergreifende Gruppen und sorgt für eine ständige Zusammenarbeit in den einschlägigen Politikbereichen.

Eine koordinierte Zusammenarbeit besteht beispielsweise zwischen der Sozial-, Regional- und Umweltpolitik oder in den Bereichen Forschung, Informationstechnologie und Bildungspolitik.

Ratsarbeitsgruppe

Die hochrangige Ratsarbeitsgruppe zur öffentlichen Gesundheitpdf unterstützt die Umsetzung der EU-Gesundheitsstrategie. Sie prüft regelmäßig die strategische Bedeutung anderer Politikbereiche für den Gesundheitsbereich und sieht die Einbeziehung von Gesundheitsfragen in alle Politikbereiche als einen wichtigen Schwerpunkt.

Dienststellenübergreifende Gruppe für öffentliche Gesundheit

Diese Gruppe, in der über 20 Dienststellen vertreten sind, soll die Koordinierung von Gesundheitsfragen zwischen den verschiedenen Dienststellen der Kommission verbessern. Thematische Untergruppen befassen sich mit dynamischen Gesundheitssystemen, globaler Gesundheitspolitik, Gesundheit und Umwelt sowie HIV/Aids.

Gesundheit in der Sozial- und Regionalpolitik

  • Im Ausschuss für Sozialschutz arbeiten die Kommission und die Mitgliedstaaten zusammen, um Synergien zu verbessern und die Koordinierung im sozialen Bereich zu optimieren. Darüber hinaus befasst sich der Ausschuss mit dem Thema Gesundheitsversorgung.
  • In vielen EU-Ländern fällt die Gesundheitspolitik in die Zuständigkeit regionaler oder lokaler Behörden. Die politischen Entscheidungsträger der Regionen sowie Netze und der Ausschuss der Regionen auf EU-Ebene sind wichtige Partner, um die politische Sensibilisierung zu fördern und das Thema Gesundheit in den Mittelpunkt der Regionalpolitik zu rücken.

Forschung und neue Technologien

Bildung und eine gesunde Umwelt