Einbeziehung der Zivilgesellschaft

Die Drogenproblematik steht in engem Zusammenhang mit einer Reihe weiterer sozialer und gesundheitlicher Themen. Erfolgreiche Maßnahmen zum Thema Drogen beziehen einen großen Teilnehmerkreis mit ein und brauchen die Unterstützung der Gemeinschaften, in denen sie umgesetzt werden. Daher wird zunehmend erkannt, dass die politische Debatte von einem Dialog mit der Zivilgesellschaft gestützt werden muss. Vor diesem Hintergrund wurden auf EU-Ebene mehrere Maßnahmen ergriffen.

Drogenforum der Zivilgesellschaft

Das Drogenforum der Zivilgesellschaft der Europäischen Kommission ist eine Plattform für den informellen Meinungs- und Informationsaustausch zwischen der Kommission und den Organisationen der Zivilgesellschaft. Ziel dieses Forums ist es, konkrete Erfahrungen zu sammeln und diese einfließen zu lassen in

• künftige Vorschläge der Kommission

• die Arbeit zur Überwachung des EU-Drogenaktionsplans.

Europäische Aktion Drogen

Die Europäische Aktion Drogen lädt Einzelpersonen, nationale, regionale und lokale Behörden, Bildungseinrichtungen, Forschungsinstitute, die Medien und die öffentlichen Dienste, Vereinigungen und NRO sowie Wirtschaftsbeteiligte dazu ein, ein konkretes Engagement einzugehen. So soll vor allem bei jungen Menschen die Drogenproblematik stärker ins Bewusstsein gerückt werden.