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Alkohol

Strategie

Alkoholbedingte Probleme gehören in der EU zu den größten Gefahren für die öffentliche Gesundheit. Mehr als 7 % aller Erkrankungen und frühzeitiger Todesfälle sind auf Alkoholmissbrauch zurückzuführen. Schon mäßiger Alkoholkonsum erhöht das Langzeitrisiko von Herz-, Leber- und Krebserkrankungen. Der häufige Konsum großer Mengen Alkohol kann zu Abhängigkeit führen.

In der Schwangerschaft und am Steuer können bereits geringe Mengen Alkohol gefährlich sein. Vor allem bei jungen Menschen besteht ein hohes Risiko bezüglich der kurzfristigen Folgen von Trunkenheit (darunter auch Unfälle und Gewaltakte): Rund 25 % aller Todesfälle bei jungen Männern zwischen 15 und 29 Jahren stehen mit Alkoholkonsum in Zusammenhang.

EU-Alkoholstrategie

Koordinierung

  • Der Ausschuss „Nationale Alkoholpolitik und -maßnahmen“ Übersetzung für diesen Link wählen English (en) setzt sich aus Vertretern der nationalen Regierungen zusammen und dient dem Austausch von Informationen, Wissen und bewährten Verfahren zur Verringerung des schädlichen Alkoholkonsums.
  • Der Ausschuss „Datenerhebung, Indikatoren und Definitionen“ erarbeitet wichtige Indikatoren für die Überwachung der Gesamtleistung der Strategie.
  • Das EU-Forum „Alkohol und Gesundheit“ ist eine Plattform, auf der Einrichtungen, die auf europäischer Ebene tätig sind, zur Verringerung des Konsums von schädlichen Mengen an Alkohol Diskussionen führen, Ansätze vergleichen und Maßnahmen ergreifen können.

Förderung und Unterstützung

  • Mit dem Programm für öffentliche Gesundheit der Kommission werden Projekte und andere Initiativen finanziert, die sich mit dem Thema Alkohol befassen.
  • Mithilfe der Online-Datenbank RAYPRO können Informationen über Projekte und Aktivitäten zu alkoholbedingten Problemen bei Kindern und Jugendlichen ausgetauscht werden.