Strategie

Alkoholbedingte Probleme gehören in der EU zu den größten Gefahren für die öffentliche Gesundheit. Mehr als 7 % aller Erkrankungen und frühzeitiger Todesfälle sind auf Alkoholmissbrauch zurückzuführen. Schon mäßiger Alkoholkonsum erhöht das Langzeitrisiko von Herz-, Leber- und Krebserkrankungen. Der häufige Konsum großer Mengen Alkohol kann zu Abhängigkeit führen.

In der Schwangerschaft und am Steuer können bereits geringe Mengen Alkohol gefährlich sein. Vor allem bei jungen Menschen besteht ein hohes Risiko bezüglich der kurzfristigen Folgen von Trunkenheit (darunter auch Unfälle und Gewaltakte): Rund 25 % aller Todesfälle bei jungen Männern zwischen 15 und 29 Jahren stehen mit Alkoholkonsum in Zusammenhang.

EU-Alkoholstrategie

  • Die EU-Alkoholstrategie soll die nationalen Regierungen und andere Interessengruppen bei der Koordinierung ihrer Maßnahmen zur Verringerung alkoholbedingter Probleme in der EU unterstützen.
  • Die Umsetzung dieser Strategie wurde 2009 und 2013 bewertet.
  • Trends und Entwicklungen beim Alkoholkonsum und den alkoholbedingten Schäden in der EU werden vom Informationssystem zu Alkohol und Gesundheit der Europäischen Union (EUSAH) beobachtet. Das System beruht auf der Zusammenarbeit zwischen der Europäischen Kommission und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) im Rahmen der EU-Programme zur Förderung der öffentlichen Gesundheit. Die regelmäßig im Rahmen dieser Zusammenarbeit veröffentlichten Länderprofile geben einen Überblick über die Sachlage hinsichtlich Alkohol und Gesundheit in den einzelnen Mitgliedsländern.

Koordinierung auf EU-Ebene

Förderung und Unterstützung