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Neue Pictogramme zur Information des Verbrauchers über die Gefahren übermäßiger Sonnenaussetzung

Die Pictogramme auf dieser Seite wurden für diesen Zweck entworfen. Verschiedene nationale zuständige Behörden und interessierte Parteien in den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union beginnen, sich für deren Verwendung einzusetzen. Die Verwendung der Pictogramme ist unbeschränkt zulässig. Sie können kostenlos von dieser Seite heruntergeladen werden, um in Verkaufsstellen oder anderen relevanten Orten (Strände, Schwimmbäder, Marinas, Berghütten, usw.) dargestellt zu werden.

1. Schützen Sie sich!

2. Die richtige Verwendung von Sonnenschutzmitteln

3. Weiterführende Informationen

Schützen Sie sich!

Sonnenschutzmittel können Sie nicht zu 100 % vor UV-Strahlung schützen. Jedes Sonnenschutzmittel lässt einige der UV-Strahlen durch . Dies gilt auch für die so genannten "Sonnenblocker", die für sich beanspruchen, einen "totalen Sonnenschutz" zu bieten. Daher ist Folgendes zu beachten:

Vermeiden Sie es, sich in den Stunden, in denen die Strahlenbelastung am höchsten ist, übermäßiger Sonnenbestrahlung auszusetzen

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Schützen Sie sich durch angemessene Bekleidung wie Sonnenhut, T-Shirt und Sonnenbrille

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Setzen Sie Kleinkinder und Säuglinge nicht direkten Sonnenstrahlen aus
Die Vermeidung von UV-Strahlen ist besonders für Kinder wichtig. Je mehr ein Säugling oder Kleinkind UV-Strahlen ausgesetzt ist, desto höher ist sein Risiko, später an Hautkrebs zu erkranken. Daher wird empfohlen, Säuglinge und Kleinkinder am besten überhaupt keinem direkten Sonnenlicht auszusetzen.

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Die richtige Verwendung von Sonnenschutzmitteln

Zwei verschiedene Arten ultravioletter Strahlen erreichen die Erde: UV-B und UV-A. Sonnenbrand wird durch UV-B-Strahlen verursacht. UV-A-Strahlen hingegen bewirken eine vorzeitige Hautalterung und schädigen das Immunsystem. Die Belastung durch beide UV-Strahlen erhöht in erheblichem Maße das Hautkrebsrisiko.

Wählen Sie ein auf Ihren Hauttyp abgestimmtes Sonnenschutzmittel
Der Lichtschutzfaktor (LSF) gibt die Wirksamkeit des Sonnenschutzproduktes an, d. h. im Wesentlichen den Schutz vor UV-B-Strahlen, also den Schutz vor Sonnenbrand. Wichtig zu wissen: Bei normaler Haut erhöht ein LSF von über 50 nicht den Schutz vor Sonnenbrand und UV-B-Strahlung. Für diesen Hauttyp ist bei korrekter Anwendung (siehe unten) ein mittlerer Schutzfaktor (d. h. LSF 15, 20 oder 25) ausreichend, um ihn vor Sonnenbrand zu schützen. Nur wenn das Sonnenschutzmittel in nicht ausreichender Menge aufgetragen wird, ist ein höherer LSF erforderlich.

Ihr Sonnenschutzmittel sollte nicht nur vor UV-B-Strahlen (ausgedrückt mit dem LSF) sondern auch vor UV-A-Strahlen schützen: Da sich der LSF in der Hauptsache auf den Schutz vor Sonnenbrand bezieht, vermitteln Sonnenschutzmittel, die nur einen UV-B-Schutz bieten, ein falsches Gefühl von Sicherheit, denn die gefährlichen UV-A-Strahlen dringen immer noch zur Haut durch.

Tragen Sie das Sonnenschutzmittel großzügig auf
Sonnenschutzmittel können nur dann ihre volle Wirkung entfalten, wenn sie in ausreichenden Mengen aufgetragen werden: Um den ganzen Körper eines Erwachsenen durchschnittlicher Größe zu schützen, müssen ca. 35 Gramm Sonnenschutzmittel aufgetragen werden. Dies entspricht ungefähr sechs Teelöffeln. Gegenwärtig lässt sich beobachten, dass die Verbraucher nur die Hälfte dieser Richtmenge verwenden, was zur Folge hat, dass der Schutz um über die Hälfte reduziert wird.

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Cremen Sie regelmäßig nach
Regelmäßiges Nachcremen ist unerlässlich, vor allem nach dem Schwimmen, Baden oder Abtrocknen. Nur so kann die Schutzwirkung aufrechterhalten werden. Es ist jedoch nicht möglich, die Schutzzeit durch wiederholtes Auftragen des Sonnenschutzmittels zu verlängern. Sobald die Schutzzeit des aufgetragenen Produktes ausgenutzt ist, führt das erneute Auftragen nur zu einer erhöhten UV-Strahlenbelastung und somit zu einer erhöhten Sonnenbrandgefahr.

Weiterführende Informationen

Vorschriften zur Kennzeichnung von Sonnenschutzmitteln in der EU

Weiterführende Informationen aus Ihrem Heimatland:

- Deutschland: http://www.haut.de

- Österreich: Informationsblatt des Bundesministeriums für Gesundheit, Familie und Jugendpdf  

Gesundheitsthemen: A–Z

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