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Tabak

Tabak

In der EU ist Tabakkonsum die Hauptursache für vermeidbare Todesfälle. Immer mehr Bürger werden sich jedoch der schädlichen Auswirkungen des Tabakkonsums bewusst. Daher unterstützt die EU entsprechende Maßnahmen, um Menschen davor zu bewahren, mit dem Rauchen anzufangen, Rauchern bei der Entwöhnung zu helfen, Menschen vor Passivrauchen zu schützen sowie Tabakwerbung und -vermarktung einzuschränken.

Obwohl bereits große Fortschritte erzielt wurden, ist die Zahl der Raucher in der EU mit ungefähr einem Drittel der Bevölkerung immer noch hoch. Jedes Jahr werden etwa 695 000 Todesfälle in der EU mit dem Rauchen in Verbindung gebracht. Nahezu die Hälfte dieser Todesfälle betrifft die Altersgruppe der 35- bis 69-Jährigen, die damit weit unterhalb der durchschnittlichen Lebenserwartung versterben. Besonders gefährdete Gruppen fordern zunehmend einen angemessen Schutz vor dem Passivrauchen und den damit zusammenhängenden Risiken wie Krankheit, Behinderung und Tod.

Im Rahmen eines umfassenden Konzepts ergreift die EU in diesem Bereich vor allem rechtliche Maßnahmen, finanziert Projekte zur Eindämmung des Tabakkonsums und führt Informationskampagnen durch. Außerdem bindet sie dieses Thema in ihre Steuer- und Landwirtschaftspolitik sowie in zahlreiche andere Politikbereiche ein. Die EU setzt sich für die weltweite Eindämmung des Tabakkonsums ein – gerade auch als Unterzeichnerin des Rahmenübereinkommens zur Eindämmung des Tabakkonsums, des ersten internationalen Übereinkommens im Gesundheitsbereich. Mit diesem Übereinkommen verpflichten sich Länder in der ganzen Welt, sich dafür einzusetzen, die Zahl der Todesfälle und Erkrankungen, die mit dem Rauchen in Verbindung gebracht werden, zu reduzieren. Es bildet die Grundlage für immer strengere Maßnahmen zur Eindämmung des Tabakkonsums.

Gesundheitsthemen: A–Z

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