Im Großen und Ganzen ist der Gesundheitszustand junger Menschen in den 27 EU-Ländern besser als je zuvor. Dennoch besteht kein Grund zur Entwarnung: Zunehmender mentaler Stress, Alkoholmissbrauch, Tabakkonsum, schlechtes Ernährungsverhalten, unzureichende körperliche Betätigung, Unfälle und sexuell übertragbare Krankheiten geben Anlass zur Sorge.
Der Gesundheitszustand vieler junger Menschen wird durch Armut, Benachteiligung und ihre Lebens-, Studien- und Arbeitsbedingungen verschlechtert. So ist z. B. das Risiko für junge Arbeitnehmer, am Arbeitsplatz einen schweren Unfall zu erleiden, um 50 % höher als bei ihren Kollegen, die älter als 40 Jahre sind.
Die EU will den Gesundheitszustand junger Menschen verbessern und engagiert sich gegen Tabak-, Alkohol- und Drogenkonsum. Dabei arbeitet sie eng mit jungen Menschen und mit zahlreichen Organisationen zusammen, wie z. B. mit dem Europäischen Jugendforum und dem Netz „Schools for Health in Europe“. Für die EU hat die Gesundheit junger Menschen Priorität und findet daher insbesondere in ihrer Politik für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz sowie in ihrer Bildungspolitik Berücksichtigung.
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