Impfungen

Ansteckende Krankheiten bedrohen die Gesundheit der Bürger in der Europäischen Union. Die nationalen Gesundheitsbehörden und die europäischen Institutionen tragen die gemeinsame Verantwortung, die Übertragung von vorhandenen Krankheitserregern und das erneute Auftreten von Erregern zu vermeiden. Auch arbeiten sie gemeinsam an der Verbesserung der Fähigkeit, schnell und koordiniert auf diese Bedrohungen zu reagieren.
Impfungen gehören zweifelsohne zu den kostengünstigsten Maßnahmen, mit denen die öffentlichen Gesundheitssysteme die Bürger vor Infektionskrankheiten schützen können. Flächendeckende Impfprogramme haben die Pocken ausgerottet und Europa von der Kinderlähmung befreit. Alle EU-Mitgliedstaaten haben Impfprogramme organisiert, um ihre Bürger vor ernsten, teils lebensbedrohenden Krankheiten zu schützen. Einige Impfstoffe werden jedoch weiterhin unterschätzt und nicht oft genug eingesetzt.
Aus diesem Grund arbeitet die EU mit den Mitgliedstaaten zusammen, damit diese die Vorteile einer Immunisierung gegen Krankheiten, gegen die es sichere und wirksame Impfstoffe gibt, besser vertreten können. So unterstützt die EU die Mitgliedstaaten bei der Immunisierung von Kindern gegen gefährliche Krankheiten, die durch Impfungen verhindert werden können, z. B. Masern, Mumps, Röteln, Diphtherie, Tetanus, Kinderlähmung, Hämophilus Influenzae B, Hepatitis B. Außerdem fördert sie die Impfung gegen das humane Papilloma-Virus und die saisonale Grippe.
