Notification Detail

Act on the amendment of the Act on food safety and nutrition

Notification Number: 2017/75/PL (Poland)
Date received: 17/02/2017
End of Standstill: 18/05/2017 ( 18/08/2017)

Issue of comments by: Commission,Spain
Issue of detailed opinion by: Austria,France
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Mitteilung 002

Mitteilung der Kommission - TRIS/(2017) 00456
Richtlinie (EU) 2015/1535
Übersetzung der Mitteilung 001
Notifizierung: 2017/0075/PL

No abre el plazo - Nezahajuje odklady - Fristerne indledes ikke - Kein Fristbeginn - Viivituste perioodi ei avata - Καμμία έναρξη προθεσμίας - Does not open the delays - N'ouvre pas de délais - Non fa decorrere la mora - Neietekmē atlikšanu - Atidėjimai nepradedami - Nem nyitja meg a késéseket - Ma’ jiftaħx il-perijodi ta’ dawmien - Geen termijnbegin - Nie otwiera opóźnień - Não inicia o prazo - Neotvorí oneskorenia - Ne uvaja zamud - Määräaika ei ala tästä - Inleder ingen frist - Не се предвижда период на прекъсване - Nu deschide perioadele de stagnare - Nu deschide perioadele de stagnare.

(MSG: 201700456.DE)

1. Structured Information Line
MSG 002 IND 2017 0075 PL DE 17-02-2017 PL NOTIF


2. Member State
PL


3. Department Responsible
Ministerstwo Rozwoju,
Plac Trzech Krzyży 3/5, 00-507 Warszawa,
tel.: (+48) 22 693 54 07, e-mail: notyfikacjaPL@mr.gov.pl


3. Originating Department
posłowie na Sejm Rzeczypospolitej Polskiej - przedstawiciel wnioskodawców: Jarosław Sachajko, jaroslaw.sachajko@sejm.pl


4. Notification Number
2017/0075/PL - C00A


5. Title
Gesetz zur Änderung des Gesetzes über die Lebensmittel- und Ernährungssicherheit


6. Products Concerned
C70A
CA0A
C50A
C60A


7. Notification Under Another Act
- Richtlinie 2000/13/EG über die Etikettierung und Aufmachung von Lebensmitteln sowie die Werbung hierfür


8. Main Content
Nach dem Gesetzentwurf soll das zusätzliche Kapitel 6 a betreffend die Kennzeichnung von Produkten mit dem Kontrollzeichen „GVO-frei“ in Abschnitt II des Gesetzes vom 25. August 2006 über die Sicherheit von Nahrungsmitteln und Ernährung eingeführt werden. Das Gesetz zielt darauf ab, die Anforderungen an die Möglichkeit der Kennzeichnung von Lebensmitteln mit dem Wortlaut „GVO-frei“ normativ zu regeln. In dem Gesetzentwurf wurden der Geltungsbereich und der Anwendungsbereich sowie die Voraussetzungen festgelegt, die vom Hersteller oder Inverkehrbringer zu erfüllen sind, um Produkte mit der Kennzeichnung „GVO-frei“ versehen zu dürfen.
Grundlegende Voraussetzungen des Gesetzentwurfs:
- Bestimmung der Begriffe: „GVO-freie Erzeugung“, „GVO-frei“, „unter Verwendung von GVO hergestellt“;
- Kriterien, die ein Produkt erfüllen muss, um mit dem Zeichen „GVO-frei“ gekennzeichnet werden zu dürfen;
- Regeln für die Kennzeichnung GVO-freier Produkte in der Herstellung von Lebensmitteln und deren Kennzeichnung;
- Festlegung des Kreises von Marktteilnehmern, die eine Kennzeichnung „GVO-freier“ Produkte beantragen können;
- Festlegung der Anforderungen an den Verarbeitungsbetrieb;
- Systematisierung der Liste der für die Herstellung eines Erzeugnisses tierischen Ursprungs zulässigen Zutaten;
- Erstellung einer Liste tierischer Erzeugnisse landwirtschaftlichen Ursprungs, die für die Herstellung von Lebensmitteln zulässig sind;
- Festlegung entsprechender Regeln für die GVO-freie Haltung von Tieren;
- Erstellung einer Liste von Mitteln und Substanzen, die für die Herstellung GVO-freier Lebensmittel zulässig sind;
- Festlegung von Einrichtungen, die für die Kontrolle der Ordnungsgemäßheit der Herstellung GVO-freier Lebensmittel zuständig sind;
- Festlegung der Regeln für die korrekte Etikettierung der Erzeugnisse und die Bewerbung dieser;
- Festlegung unzulässiger Kennzeichnungen, unter anderem in Markenzeichen verwendeter Begriffe;
- Bestimmung von Expertengruppen zur Unterstützung der Inspektion für die Handelsqualität von Agrar- und Lebensmittelprodukten.

Der Grundgedanke des Entwurfs war es, klare und transparente Regeln für die Kennzeichnung von Lebensmitteln hinsichtlich ihrer Herstellungsverfahren und der verwendeten Zutaten festzulegen, die dem Verbraucher eine bewusste Kaufentscheidung ermöglichen.

Mit den vorgeschlagenen Änderungen sollen detaillierte Regeln für die Kennzeichnung von Lebensmitteln eingeführt werden, bei deren Herstellung keine GVO enthaltende Zutaten verwendet wurden oder die bei ihrer Herstellung nicht in Kontakt mit einem Erzeugnis kamen, das nicht eindeutig als GVO-frei identifiziert wurde.


9. Brief Statement of Grounds
Das grundlegende Ziel des geplanten Gesetzes zur Änderung des Gesetzes über die Sicherheit von Nahrungsmitteln und Ernährung ist es, die Kennzeichnung „GVO-frei“ für Lebensmittel einzuführen, die gemäß genau festgelegten Anforderungen auf allen Stufen der Erzeugung, Verarbeitung und Vermarktung hergestellt wurden. Der Verbraucher hat das Recht, umfassend über die Zusammensetzung eines Produkts und das Verfahren seiner Herstellung informiert zu werden. Die Einführung der Kennzeichnung „GVO-frei“ soll zur Verwirklichung dieses Rechts beitragen und das Bewusstsein der Verbraucher rund um die Qualität von Lebensmitteln stärken. Kennzeichnungen, die die GVO-Freiheit eines Erzeugnisses bestätigen, werden dem Verbraucher bei dessen Kauf die Gewissheit geben, dass dieses keine GVO enthält und bei seiner Herstellung keine Zutaten verwendet wurden, die GVO enthalten. Die ordnungsgemäße Kennzeichnung von Produkten mit dem Zeichen „GVO-frei“ wird von Behörden der öffentlichen Verwaltung beaufsichtigt werden; dadurch wird gewährleistet, dass ein mit dem entsprechenden Symbol gekennzeichnetes Produkt eingehend geprüft wurde. Diese Kontrollverfahren werden eine willkürliche Verwendung der Kennzeichnung als „GVO-frei“ unterbinden.


10. Reference Documents - Basic Texts
Verweise auf die Grundlagentexte: Gesetz vom 25. August 2006 über die Sicherheit von Nahrungsmitteln und Ernährung (GBl. von 2015 Pos. 594 mit nachfolgenden Änderungen),
Gesetz vom 29. August 1997 über die Abgabenordnung (polnisches Gesetzblatt von 2012 Pos. 749 mit späteren Änderungen).


11. Invocation of the Emergency Procedure
Nein


12. Grounds for the Emergency
-


13. Confidentiality
Nein


14. Fiscal measures
Nein


15. Impact assessment
Die Folgenabschätzung zu der Vorschrift befindet sich in der Begründung des Entwurfs - gesellschaftliche und finanzielle Folgen.


16. TBT and SPS aspects
TBT-Aspekte

Nein - Der Entwurf stimmt mit der internationalen Norm überein.

SPS-Aspekte

Nein -Der Entwurf ist keine gesundheitspolizeiliche oder pflanzenschutzrechtliche Maßnahme.

**********
Europäische Kommission

Allgemeine Kontaktinformationen Richtlinie (EU) 2015/1535
Fax: +32 229 98043
email: grow-dir83-189-central@ec.europa.eu

Stakeholders Contributions

The TRIS website makes it easy for you or your organization to contribute with your opinion on any given notification.
Due to the end of standstill we are currently not accepting any further contributions for this notification via the website.


pl
  Polska Izba Technologii i Wyrobów Naturalnych on 02-06-2017
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Konsumenci w Polsce muszą mieć zagwarantowaną możliwość wyboru odpowiednio oznaczonej żywności wytworzonej bez udziału GMO. Czytelne etykiety warto promować, gdyż wciąż mamy niepełną wiedzę na temat długofalowego wpływu tej technologii na nasze zdrowie i środowisko, w którym żyjemy. Konsumenci nie chcą GMO w żywności z różnych powodów: obaw o wpływ na zdrowie, zagrożeń dla różnorodności biologicznej, poważnych skutków społecznych oraz ze względów światopoglądowych, etycznych i religijnych. Nowa ustawa da im możliwość lepszego wyboru.Rozwiązania w Polsce  powinny pozwalać konsumentowi w pełni świadomie decydować o wyborze żywności. Takie regulacje zostały wprowadzone już w niektórych krajach Unii Europejskiej m.in. w Austrii, Francji czy Niemczech. Proponowane zmiany wychodzą naprzeciw oczekiwaniom konsumentów i wprowadzają Polskę do grona państw z dobrymi praktykami w tym zakresie.