Notifizierungsangaben

Verordnung über Verbote und Beschränkungen des Inverkehrbringens und über die Abgabe von gefährlichen Stoffen, Gemischen und Erzeugnissen nach dem Chemikaliengesetz (Chemikalien-Verbotsverordnung - ChemVerbotsV)

Notifizierungsnummer: 2016/28/D (Deutschland)
Eingangsdatum: 18/01/2016
Ende der Stillhaltefrist: 19/04/2016

Abgabe von Bemerkungen durch: Kommission,Österreich
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Mitteilung 001

Mitteilung der Kommission - TRIS/(2016) 00177
Richtlinie (EU) 2015/1535
Notificación - Oznámení - Notifikation - Notifizierung - Teavitamine - Γνωστοποίηση - Notification - Notification - Notifica - Pieteikums - Pranešimas - Bejelentés - Notifika - Kennisgeving - Zawiadomienie - Notificação - Hlásenie-Obvestilo - Ilmoitus - Anmälan - Нотификация : 2016/0028/D - Notificare.

No abre el plazo - Nezahajuje odklady - Fristerne indledes ikke - Kein Fristbeginn - Viivituste perioodi ei avata - Καμμία έναρξη προθεσμίας - Does not open the delays - N'ouvre pas de délais - Non fa decorrere la mora - Neietekmē atlikšanu - Atidėjimai nepradedami - Nem nyitja meg a késéseket - Ma’ jiftaħx il-perijodi ta’ dawmien - Geen termijnbegin - Nie otwiera opóźnień - Não inicia o prazo - Neotvorí oneskorenia - Ne uvaja zamud - Määräaika ei ala tästä - Inleder ingen frist - Не се предвижда период на прекъсване - Nu deschide perioadele de stagnare - Nu deschide perioadele de stagnare.

(MSG: 201600177.DE)

1. Strukturierte Informationszeile
MSG 001 IND 2016 0028 D DE 18-01-2016 D NOTIF


2. Mitgliedstaat
D


3. Verantwortliches Ministerium
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Referat E B 2, 11019 Berlin,
Tel.: 0049-30-2014-6353, Fax: 0049-30-2014-5379, E-Mail: infonorm@bmwi.bund.de


3. Zuständige Stelle
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit
Referat IG II 4(D), Postfach 12 06 29, 53048 Bonn
Tel.: +49-228-99-305-2726, Fax: +49-228-99-305-3524
E-mail: Kerstin.Beyer@bmub.bund.de


4. Notifizierungsnummer
2016/0028/D - C10C


5. Titel
Verordnung über Verbote und Beschränkungen des Inverkehrbringens und über die Abgabe von gefährlichen Stoffen, Gemischen und Erzeugnissen nach dem Chemikaliengesetz (Chemikalien-Verbotsverordnung - ChemVerbotsV)


6. Products Concerned
gefährliche Chemikalien; Stoffe und Gemische


7. Notifizierung nach einem anderen Rechtsakt
-


8. Inhaltszusammenfassung
Der Verordnungsentwurf enthält eine Neufassung der bestehenden ChemVerbotsV von 1993. Die Verordnung wird zur Verbesserung ihrer Transparenz und Handhabbarkeit grundlegend neu strukturiert. Als wesentliche inhaltliche Änderungen sind zu nennen:

1. Diejenigen bisher in § 1 in Verbindung mit dem Anhang der ChemVerbotsV noch enthaltenen Verbotsregelungen, die inzwischen durch die unmittelbar geltenden Stoffbeschränkungsvorschriften des Anhangs XVII der EU-REACH-Verordnung überholt sind, werden gestrichen. Der Verbotsanhang beschränkt sich damit auf die Fortführung der von Anhang XVII der REACH-Verordnung nicht berührten, bei ihrer Einführung notifizierten nationalen Regelungen zu Formaldeyhd, Dioxinen und Furanen, pentachlorphenolhaltigen Erzeugnissen und biopersistenten Fasern.

2. Der Anwendungsbereich der bisher in den §§ 2 bis 5 der ChemVerbotsV enthaltenen allgemeinen Anforderungen, die im Chemikalienhandel in Bezug auf die Durchführung der Abgabe bestimmter Stoffe und Gemische zu beachten sind (Abgabevorschriften), wird in zweierlei Hinsicht eingeschränkt:
a) Soweit die Abgabevorschriften an die chemikalienrechtliche Kennzeichnung anknüpfen, erfolgt eine Umstellung vom alten Kennzeichnungsrecht auf das Kennzeichnungssystem der CLP-Verordnung; im Zuge dieser Umstellung wird die in der bisherigen Regelung enthaltene Einbeziehung von F+-Stoffen und CMR-Verdachtsstoffen nicht fortgeführt.
b) Im Hinblick auf die weitergehenden Verbotsregelungen nach Artikel 4 Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 98/2013 über die Vermarktung und Verwendung von Ausgangsstoffen für Explosivstoffe werden von den ehemals neun in § 3 Absatz 1 ChemVerbotsV namentlich aufgeführten Sprengstoffgrundstoffen fünf Stoffe sofort gestrichen. Hinsichtlich der anderen vier Stoffe (Kaliumpermanganat, Kaliumnitrat, Ammoniumnitrat und Natriumnitrat) werden die bisherigen Regelungen im Hinblick auf den Zeitbedarf einer vorgesehenen nationalen Durchführungsrechtsetzung zu dieser EU-Verordnung nur noch übergangsweise bis Ende 2018 fortgeführt.

3. In die Sachkundeanforderungen der Abgabevorschriften wird ein Erfordernis zur periodischen Teilnahme an Auffrischungskursen eingeführt.


9. Kurze Begründung
Der Überarbeitungsbedarf der bestehenden ChemVerbotsV ergibt sich in erster Linie aus Änderungen der unionsrechtlichen Rahmenbedingungen, nämlich insbesondere der Ablösung zahlreicher im bisherigen Verbotsanhang enthaltener Regelungen durch Anhang XVII der REACH-Verordnung, der Änderungen der für den Geltungsbereich der Abgabevorschriften maßgeblichen Kennzeichnungsregelungen durch die CLP-Verordnung sowie der Einführung unionsrechtlicher Regelungen für einige von den Abgabevorschriften erfasste Sprengstoffgrundstoffe durch die Verordnung (EU) Nr. 98/2013.

Die Überarbeitung der Verordnung ist mit einer grundlegenden Neustrukturierung zur Verbesserung ihrer Transparenz und Handhabbarkeit verbunden, die hinsichtlich der Inhalte - von den unter 8. (Wesentlicher Inhalt) beschriebenen Änderungen abgesehen - jedoch grundsätzlich neutral ist.


10. Bezugsdokumente - Grundlagentexte
Bezug zu den Grundlagentexten: Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 zur Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe (REACH-Verordnung)
http://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX:02006R1907-20150601
Ermächtigungsgrundlagen:
Die Vorschriften der Verordnung zu Verboten und Beschränkungen des Inverkehrbringens beruhen auf § 17 Absatz 1 Nummer 1 Buchstabe a und Absatz 5 ChemG. Die Vorschriften zur
Abgabe beruhen auf § 17 Absatz 1 Nummer 1 Buchstabe c und Nummer 2 und Absatz 5 ChemG. Die Straf- und Ordnungswidrigkeitenvorschriften beruhen auf den jeweils in der konkreten Vorschrift in Bezug genommenen Blankettermächtigungen der §§ 26 und 27 ChemG.
"Chemikaliengesetz in der Fassung der Bekanntmachung vom 28. August 2013 (BGBl. I S. 3498, 3991), das zuletzt durch Artikel 431 der Verordnung vom 31. August 2015 (BGBl. I S. 1474) geändert worden ist" Stand: Neugefasst durch Bek. v. 28.8.2013 I 3498, 3991;
zuletzt geändert durch Art. 431 V v. 31.8.2015 I 1474
http://www.gesetze-im-internet.de/chemg/BJNR017180980.html
"Chemikalien-Verbotsverordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 13. Juni 2003
(BGBl. I S. 867), die zuletzt durch Artikel 5 Absatz 10 der Verordnung vom 26. November
2010 (BGBl. I S. 1643) geändert worden ist" Stand: Neugefasst durch Bek. v. 13.6.2003 I 867,
zuletzt geändert durch Art. 5 Abs. 10 V v. 26.11.2010 I 1643

http://www.gesetze-im-internet.de/chemverbotsv/

Grundlagentexte wurden im Rahmen einer früheren Notifizierung übermittelt:
2001/450/D
2004/380/D
Grundlagentexte wurden im Rahmen einer früheren Notifizierung übermittelt: 1993/141/D: 1998/156/D


11. Veranlassung des Dringlichkeitsverfahrens
Nein


12. Gründe für die Dringlichkeit
-


13. Vertraulichkeit
Nein


14. Steuerliche Maßnahmen
Nein


15. Folgenabschätzung
Ja


16. TBT- und SPS-Aspekte
TBT-Übereinkommen

NEIN - Der Entwurf hat keine wesentlichen Auswirkungen auf den internationalen Handel.

SPS-Übereinkommen

Nein - Der Entwurf ist keine gesundheitspolizeiliche oder pflanzenschutzrechtliche Maßnahme



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Europäische Kommission

Allgemeine Kontaktinformationen Richtlinie (EU) 2015/1535
Fax: +32 229 98043
email: grow-dir83-189-central@ec.europa.eu

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