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Sonstige Aspekte der Auftragsvergabe

Nach den EU-Vorschriften für die öffentliche Auf­trags­vergabe können öffent­liche Auf­trag­geber bei der Ver­gabe von Auf­trägen ver­schie­dene Aspekte berück­sichtigen wie zum Bei­spiel Um­welt­belange, soziale Belange oder Innova­tions­förderung, sofern diese Aspekte für das Erzeug­nis, die Dienst­leistung oder die Arbeit, die sie beschaffen möchten, relevant sind.

Dieser Abschnitt führt die ver­schie­denen EU-Initia­tiven zur Be­rück­sichtig­ung der­artiger Aspekte bei der öffent­lichen Auf­trags­vergabe auf.

Europa 2020

Themen der Strategie Europa 2020 werden auch in folgenden Dokumenten behandelt:

Umweltorientiertes öffentliches Beschaffungswesen

Umwelt

Umweltfreundliche öffentliche Beschaffung spezielle Website mit auch die folgenden Dokumente:

Energie

Verkehr

Innovation

Vorkommerzielle Auftragsvergabe

Leitmärkte

Risikomanagement

Ethischer Handel

Erweiterung und Europäische Nachbarschaftspolitik

Erweiterung

Das öffentliche Auftragswesen gehört zu den Bereichen, in denen die Kandidatenländer und potenziellen Kandidatenländer ihre Rechtsvorschriften an die EU-Vorschriften angleichen müssen.

Der bilaterale Marktzugang im Bereich des öffentlichen Beschaffungswesens wird durch Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen geregelt, die zwischen der EU und den meisten Kandidatenländern und potenziellen Kandidatenländern abgeschlossen wurden.

Die Verhandlungen mit Kroatien über das öffentliche Auftragswesen wurden am 30. Juni 2010 vorläufig abgeschlossen.

Siehe auch:

Europäische Nachbarschaft

Die bilaterale Zusammenarbeit der EU mit ihren 16 nächsten Nachbarn beinhaltet Klauseln über das öffentliche Auftragswesen, die jeweils auf die spezifischen bilateralen Interessen zugeschnitten sind. Diese können umfassen:

  • Verbesserung des Marktzugangs
  • Erhöhung der Transparenz
  • Verringerung von Diskriminierungen sowie Freistellungen
  • Angleichung der Vorschriften an EU-Rechtsvorschriften und/oder internationale Normen
  • Verbreitung bewährter Verfahren

Siehe auch: Europäische Nachbarschaftspolitik

Kleinunternehmen

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sind die wichtigste Stütze der EU-Wirtschaft. Um ihr Potenzial für die Schaffung von Arbeitsplätzen, Wachstum und Innovation optimal zu nutzen, sollte ihnen der Zugang zu den Märkten für öffentliche Aufträge erleichtert werden

Studien