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Pflanzenschutz – Pestizidrückstände
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Pestizide werden eingesetzt, um Kulturen vor und nach der Ernte vor Befall durch Schädlinge und Krankheiten zu schützen. Dies kann jedoch zur Folge haben, dass die behandelten Erzeugnisse Rückstände der Schutzmittel aufweisen.

Es muss daher sichergestellt werden, dass solche Rückstände in Nahrungs- und Futtermitteln nicht in Mengen vorkommen, die ein zu großes Risiko für die menschliche Gesundheit darstellen. Aus diesem Grunde legt die Europäische Kommission Rückstandshöchstgehalte (RHG) fest.

In der EU gilt ab dem 1. September 2008 ein neuer Rechtsrahmen für Pestizidrückstände( Verordnung (EG) Nr. 396/2005 des Europäischen Parlaments und des Rates). Die Verordnung dient der Harmonisierung und Vereinfachung der Rückstandshöchstgehalte für Pestizide und stärkt gleichzeitig den EU-weiten Verbraucherschutz. Aufgrund der neuen Regeln unterliegen RHG einer einheitlichen Beurteilung in der EU, so dass ein ausreichender Schutz aller Verbraucher – vor allem der gefährdetsten Gruppen wie Säuglinge und Kleinkinder – gewährleistet wird.

Darüber hinaus wird durch die neuen harmonisierten EU-Vorschriften der Handel erleichtert, da überflüssige technische Handelshemmnisse abgebaut werden.

Jedwede Entscheidung in diesem Bereich muss wissenschaftlich fundiert sein. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit hat außerdem die Aufnahme des betreffenden Stoffes durch den Verbraucher zu beurteilen, bevor von der Unbedenklichkeit eines Rückstandshöchstgehalts ausgegangen werden kann.

Pressemitteilung: Neue Vorschriften über Pestizidrückstände: Verbesserung der Lebensmittelsicherheit in der EU (01/09/2008)

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Zulassung von Pestiziden